Das Rathaus - Der Regierungssitz

  • ist nun gar nicht mehr OberÖrfig sondern großlarschig angepisst.


    Dann erheben Sie offiziell Anklage bei der Polizei, Falls unser altes Rechtssystem noch iiirgendwie funktioniuert wird das alles in Ihrem Sinn geschehen.


    Ansonsten ist es für Sie schwierig, ich weiß nicht wer Sie gerufen hat. Ich persönlich schätze Ihre Anwesenheit, bedinge mir jhedoch aus, selbstständig meinen beruflichlichen uns spirituellen Werdegang zu entscheiden, ohen das irgendjemand hierrüber ein Urteil fällt.


    Suchen Sie Peredur, dort sind Sie sicher und dort finden Sie Frieden

  • Moment - Sie wissen nicht, wer uns gerufen hat? Haben Sie denn wenigstens eine Idee dazu, wer es gewesen sein könnte?


    Von mir aus können Sie das Amt des Oberörfs ablegen, wie Sie es wollen. Aber erzählen Sie mir nichts von der freien Wahl des spirituellen Werdegangs, nachdem Sie versucht haben, mir das Amt aufzudrängen.


    Ihnen mag Underbergen jetzt egal geworden sein. Das ist Ihre freie Entscheidung. Pottyland wird einen Putsch nicht akzeptieren und genau beobachten, ob und wie sich eine neue Regierung versammelt.


    Er hilft Aurélie hoch und nimmt sie tröstend in den Arm


    Hier kommen wir nicht weiter. Wir fliegen zurück und werden uns mit den Nachbarn in Verbindung setzen. Schwion und Slezsko werden von den Vorgängen etwas mitbekommen haben und sicher schon überlegen, was sie tun werden.


    Ich sehe mich auch nicht in der Verantwortung, Peredur oder jemand anderen aufzusuchen und ihn in das Amt des Oberörfs zu drängen, wie Sie es bei mir versucht haben.


    Guten Tag, Herr Isomir.

  • Halt, warte... Du möchtest jetzt Underbergen seinem Schicksal überlassen? Die wenigen Irren weiter handeln lassen?


    Come on! Das ist doch kein Putsch. Das ist die Entmachtung eines schwachen, jämmerlichen Oberhauptes, das beim ersten Anzeichen von Gegenwind den Kopf in den Sand steckt.


    Underbergen ist dadurch führungslos. Da wird es bestimmt irgendeine Regelung geben, was dann zu tun ist. Ich mein, das gibt's doch sogar bei uns - und wir sind nicht gerade dafür bekannt, Gesetzesfetischisten zu sein.


    Sie schaut erwartungsvoll zu Isomir, auch wenn sie nicht weiß, was sie erwarten soll

  • war schon dabei etwas auf Reis zu erwiedern, als er Der Dame Wort vernimmt


    So Sie diese Beleidigung ernst meinen offenbaren Sie dass Sie keine Ahnung von Nichts in diesem Land haben. Dann aber rate ich Ihnen, dieses auf dem kürzesten Weg zu verlassen. Gerade in diesem Augenblick können Sie sehr froh sein, dass ich nicht mehr das Staatsoberhaupot bin, dann Das hätte auf den immer noch gültigen Vertrag auswirkungen.


    sagt er leise, sehr ruhig , aber doch so dass deutlich wird, dass das Gespröch für ihn beendet ist.

  • Aurélie, wir machen uns demnächst auf den Heimweg. Ich denke, ein bisschen Ruhe wird uns nach den heutigen Ereignissen gut tun.


    Er wendet sich an Isomir


    Bitte verzeihen Sie die Wortwahl der Botschafterin. Beleidigungen bringen uns tatsächlich nicht weiter. Bedenken Sie dabei, was ihr gerade widerfahren ist.


    Allerdings möchte ich anmerken, dass Frau Assar d'Or die pottyländische Botschafterin in der Turanischen Föderation ist. Ihr außenpolitischer Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf das Gebiet der Föderation. Außerhalb dieses Gebiets ist sie kein offizieller außenpolitischer Vertreter des Königreichs Pottyland.

    Das gibt ihr nicht das Recht, ausfallend oder beleidigend zu werden. Der Seitenhieb auf den Grundlagenvertrag lässt jedoch sehr tief blicken.


    Auf Wiedersehen, Herr Isomir.


    Er legt den Arm um Aurélies Schulter - die sich dagegen etwas wehrt - und verlässt das Gebäude in Richtung Hubschrauberlandeplatz, ohne eine Antwort abzuwarten.

  • Das valorische Außenministerium streckt mal wieder seine Fühler Richtung Underbergen aus: Man bietet dem kleinen Land angesichts der aktuellen Situation Militärhilfe gegen "eventuelle Bedrohungen" von außen, diplomatischen Schutz auf dem internationalen Parkett und eine wirtschaftliche Kooperation zur Wiederaufrichtung der heimischen Ökonomie. Ganz selbstlos dürfte das großzügig erscheinende Angebot nicht sein. Bestimmt vermutet irgendein valorischer Bürokrat reiche Bodenschätze, die man in Underbergen abbauen könnte, oder ein hochrangiger Strategie sieht das Land als geeigneten Aufmarschplatz für das valorische Militär.

  • Nimmt das Angebot mit Interesse zur Kenntnis und fragt sich, ob man statt der Föderation womöglich Valorien als Partner gewinnen sollte.


    Womöglich sollten wir statt der Föderation Valorien als Partner gewinnen...

  • Anders als bei einem der letzten Versuche reist der valorische Vertreter diesmal bewusst leise an. Der Militärhelikopter des Außenministers landet, nachdem dessen Ankunft mitgeteilt wurde, in respektvollem Abstand zu zivilen Wohngebieten. Von dort bewegt sich die kleine valorische Delegation zum Treffpunkt mit dem Ratsherrn Egomar.

  • Empfängt den Minister am Stadtrand und begleitet ihn in sein Büro im Rathaus.


    Möchten Sie etwas zu trinken, Minister Briand?

    Ich bin sehr interessiert zu hören, was Sie uns vorschlagen möchten.

  • Ein Wasser, Monsieur.


    Nimmt Platz.


    Alors, dem Grand-Maréchalat de la Valorie liegt viel an Stabilität in unserer Weltgegend und dem Wohlergehen der einheimischen Völker. Dazu gehört Ihr schönes Land Ondrebergue... Underbergen. Wir bieten Ihnen eine umfassende wirtschaftliche Kooperation, um Ihre nationale Wirtschaft wiederaufzurichten. Ein gemeinsamer Markt würde Ihrer Ökonomie neue Absatzmöglichkeiten bieten. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Valorien ließe Sie vom valorischen Wissen und Können profitieren. Ebenso würden wir Sie beim Abbau Ihrer zweifellos vorhandenen Bodenschätze unterstützen. Selbstverständlich würde ein entsprechendes Abkommen auch einen umfassenden diplomatischen Schutz einschließlich der konsularischen Vertretung beinhalten und ggf. Militärhilfe gegen bewaffnete Angriffe von außen.

  • Das verstehe ich, Monsieur. Allerdings ist nicht beabsichtigt, in Underbergen Truppen zu stationieren. Denkbar wäre allenfalls, unser Militär auf jenen Gebieten zum Einsatz zu bringen, die gegenwärtig außerhalb des Territoriums der Freien Stadt liegen, also in den sogenannten "unbewohnten Gebieten".