Worte der Weisheit

  • Der Hohe Rat debattiert erneut das Budget für die Futunischen Streitkräfte. Es ist schon ein kleines Wunder, dass dieses überhaupt beschlossen werden kann, wenn man bedenkt, dass die Großen Sechs ihre eigenen Streitkräfte besitzen bzw. zur Verfügung stellen und jede Fraktion andere Vorstellungen von der sinnvollen Einsatzplanung und -durchführung, dem Training der Truppen und deren Herkunft hat. In manchen Jahrzehnten blieb nach Aussiebung durch diverse Spezialkräfte, Sonderdienste, Fraktionsarmeen und Ehrenwachen für die regulären Streitkräfte nur den Bodensatz übrig. Doch nachdem nun in Futuna selbst drei aktive Militärmandate angelegt werden mussten und elf Stimmrechtsinhaber für die Dauer der Kampfhandlungen inaktiv sind, werden auch die letzten Feinde der zentral geführten Dienste ziemlich still.

    Wächter der Schöpfung


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  • In Fanari'i, Tarawa, tauchte am Montag ein vertrauliches Dossier in den sozialen Medien auf, das von dem Hineinstellenden, einem 17-jährigen Tarawari auch sogleich kommentiert wurde. In dem Dossier, das offensichtlich von einem Regierungsmitglied in einer kommentierten Email weitergegeben wurde, beschäftigte sich ein futunischer Think Tank mit den Möglichkeiten der aktuellen Außenpolitik. Interessanterweise ging es in den Bemerkungen zum veröffentlichen Dokument und den durchaus politischen Kriteleien des Hereinstellers kein bißchen um die weiteren Inhalte, sondern allenfalls darum, wie voreingenommen doch der Beamte des diplomatischen Dienstes sei, der die Email verfasst hätte.


    Futunische Diplomatie nach dem Stralienkrieg


    Präambel


    Es ist offensichtlich dass Futuna an einem Scheideweg steht. Zwar ist der Stralienkrieg für das Sha'nat verlustlos verlaufen, doch in konkrete Ergebnisse ließ sich keine Aktion in Stralien umsetzen. Zusammen mit der Festigung futunischer Kontrolle über den ehemaligen Onak und Khadesh steht die Hegemonie relativ stabil, aber weitestgehend ohne weiteren Einfluss oder gar solide Partner da. Alles, was von der Vergangenheit bleibt, sind ein passives Chinopien und eine schwammige Partnerschaft mit al-bathanischen Potentaten.



    Wie ich Deiner Exzellenz bereits erklären durfte, steht Futuna weitestgehend allein in der Welt da.


    Das haben sich die Bonzen ganz allein selbst zuzuschreiben und statt sich an stabilien Partnern zu bedienen, die mit ein wenig weniger religiösen und ideologischen inhaltsleeren Geschwafel durchaus verlässlich wären, begibt man sich gleich in die nächste Megalomie.


    In diesem Sinne und in Anbetracht der Tatsache, dass das Ziel temporärer futunischer Politik nur sein kann, die derzeitigen Verhältnisse zu sichern, kann unser ehrwüdiges Institut nur zur Verfolgung einer der nachfolgenden Strategien raten. Ein halbherziger Versuch, verschiedene Teile zu verbinden, oder ein waghalsiges Experiment, mehrere Dinge gleichzeitig erreichen zu wollen, wäre nur zum Scheitern verurteilt.


    Wie Deine Exzellenz weiß, halt ich das für einen zweifelhaften Rat. Futuna hat kaum solange überlebt, nur weil wir uns immer nur auf eine Sache verlassen haben.


    Nein, meistens hattet ihr Deppen einfach nur Glück, dass man eure neuesten Narreteien nicht für voll genommen hat und alle viel zu viel Angst vor Ihr-wisst-schon-wem hatten.


    I. Renzia


    Die naheliegenste Lösung sollte die Konzentration auf Renzia und den Asurik sein. Vom Onak einmal abgesehen, ist Futuna vor Einflüssen aus Nerica sicher und der Rest ist einfach zu arm und rückständig, um futunischen Wohlstand und Stabilität ernsthaft zu gefährden. Zum Schutz des Onak reicht eine minimale Übereinkunft mit Al-Bathia aus und im Süden wird Futuna hinter Khotso ja durch die livornischen Interessen wirksam vor Instabilität geschützt; im Zweifelsfall müsstet dieses Unruhen zuerst begegnen.


    Wie Deine Exzellenz weiß, ist die ausgewählte Gedankenschmiede bedauerlicherweise unfähig zu erkennen, dass die livornische Präsenz eine Bedrohung darstellt und noch dazu ketzerisch in ihrer Ansicht, diese von diesem beanspruchten Gebiete wären nicht Gebiete unseres heiligen Reiches.


    Klar, du Trottel, was gehört denn noch alles zu Futuna, damit ihr endlich Ruhe gebt? Der gesamte Rest von Nerica, das ihr immer als arm und rückständig bezeichnet?


    Sollte sich die chinopische Krise nicht legen, so ist nach wie vor die beste Möglichkeit die angestrebte Personalunion. Hierfür ist das Engagement in Aurora entscheidend, da mit einem Erwerb Huangzhous gegenüber dem agressiven Heijan ein Faustpfand geschaffen werden kann. Es darf nicht vergessen werden, dass entgegen dortiger Behauptungen das sogenannte Großkaiserreich westliche Ideologie und Amtsbezeichnungen übernommen hat und daher auch zu westlichen Reaktionen und Zielen neigt. Daher ist ein solch rückständiger Staat für subtile Beeinflussung offen.


    Klar, jeder Staat mit überbordendem Militär und dem Willen zur Ausbeutung und Unterdrückung ist automatisch intellektuell unterlegen. Deswegen hat ja futunische Manipulation auch so oft zum Erfolg geführt. Und habt ihr mal die Chinopen gefragt, ob sie wirklich von euch ausgebeutet und unterdrückt werden wollen und ob das nun soviel besser ist?


    Partner finden sich im renzianischen Bereich abgesehen von Chinopien nicht, weswegen dortige Gegeninteressen entweder durch raumfremde Machteinflüsse wie etwa den Astors oder Auroras ausgeglichen oder den der Ladinier aufgeweicht werden sollte.


    Als ob die Genannten übereinander herfallen würden, um zuerst von futunischen Möchtegernpuppenspielern ausgespielt zu werden. Oder jemals effektiv eine Rolle gespielt hätten.


    II. Nerica


    Wenn auf Chinopien und sein Schicksal doch kein Wert gelegt werden würde, bietet die Situation in Nerica durch vorsichtige Beeinflussung die Möglichkeit, futunische Einnahmen zu erhöhen und neue Rohstoffquellen zu erschließen. Staaten wie Verland und Tir sind weitestgehend isoliert und sind mit inhaltsleerer Diplomatie sicher zu lukrativen Handelsgeschäften zu überreden, auch wenn diese Futuna einen eindeutigen Vorteil verschaffen würden. Als gutes Mittel zur Vertretung futunischer Interessen bietet sich West-Nerica an, besteht man in dieser ehemaligen Kolonie doch darauf, alleiniger Vertreter urnericanischer Interessen zu sein, während man Staatsbezeichnung, politisches System und Ideologie der ehemaligen Beherrscher übernommen hat und eine Legitimation aus dem Nichts herleitet, obwohl man zu schwach war, seine angeblich überlegene Zivilisation zu verteidigen.


    Mag ja was Wahres dran sein, aber andere als hypokritisch zu bezeichnen, ist schon ein gewagter Schritt für die Bonzen.


    Nichtsdestotrotz bleibt der koloniale Charakter jenseits des futunischen Einflusses weitgehend erhalten. Auch wenn von den Schwarzhahnisten keine unmittelbare Bedrohung ausgeht, ist deren soziales Experiment nicht nachahmenswert und ihre Schwäche macht sie anfällig für Manipulation von außen. Als potentielle Bedrohung für Al-Bathia stellen sie keinen Partner für die Hegemonie dar und sollten durch die Möglichkeit eines militärischen Mandates der Stiftung Persuna in Zaum gehalten werden, welche sie schon in Stralien erfolgreich bekämpft hat.


    Wie Deine Exzellenz weiß, bin ich dagegen, dass Gried auch auf der anderen Seite der Berge Einfluss erhält, wo er doch so schön in Renzia abgelenkt ist.


    He, die Kolonisatoren des schwarzen Geflügels haben Angst vor Du-weißt-schon-wem, eigentlich ganz vernünftig für so eine brutale Menschenschinderbande.


    Koloniale Interessen Livornien, Barnstorvias oder Gran Novaras sollten in Nerica keinesfalls unterstützt werden und stehen wirtschaftlichen Interessen Futunas deutlich entgegen.


    III. Harnar und Antica


    Die gefährlichste Orientierung wäre das Angehen der zedarischen Problemzone Futuna gegenüber. Von sinnlosen Territorialansprüchen einmal abgesehen, stellt das instabile zedarische Regime mit seinem Atomprogramm und seiner rückständigen Ideologie und Religion eine Gefahr nicht nur für Futuna dar. Unter diesem Aspekt könnte man das alte Bündnis mit Dreibürgen vielleicht erneuern.


    Ja natürlich, weil Dreibürgen als mächtigster Staat der Welt auch garantiert ein Bündnis mit jemanden braucht, der lieber andere für sich kämpfen lässt und dessen Politiker noch verlogener sind als die daheim. Letztere können immerhin schon von schlecht organisierten dreibürgener Studen gestürzt werden.


    Ein Problem dabei wäre eine mögliche Intervention bei den heiligen Städten der barbarischen Religion Zedariens, da deren Anhänger weltweit die futunischen Erwerbungen seiner alten Gebiete schon mit Drohungen bedachten.


    Wie Deine Exzellenz weiß, gebe ich nichts auf diese Nichtmenschen. Die können nach anderthalb Jahrtausenden ihrer falschen Blendung nur ihre rechtmäßige Vernichtung durch unser heiliges Feuer erahnen.


    Ihr seid sowas von zurückgeblieben. Mein bester Freund ist tarawarischer Christ und die Muslime können nun auch nicht viel anders sein. Aber versuchen, mit anderen klar zu kommen, macht ja mehr Arbeit als endlose Konflikte zu führen . . .


    (weiterer Text)


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  • In einem vertraulichen Ausschuss werden ausgewählte Repräsentanten - also im Endeffekt die Gesandten der reichsten Staaten - über den derzeitigen Stand der Arsenale Ordnung - futunische Chemiewaffen - und Chaos - futunische Biowaffen - informiert. Aus irgendeinem Grund bleiben für die beiden Bereiche immer üppige Geldmittel übrig, die weder im Militärbudget noch sonstwo im offiziellen Haushalt zu finden sind. Ähnlich verhält es sich mit dem Fond für die Trägersysteme. Glücklicherweise kam noch kein Militär oder entscheidender Politiker auf die Idee, in einem Konflikt auch nur anteilweise das Arsenal Chaos auszuschöpfen, in dem über ein halbes Jahrhundert Expertise mit Erregern versammelt sind. An diesem Punkt ist das Arsenal ungefähr so unpraktisch wie Atomwaffen in seiner Einsatzfähigkeit und wahrscheinlich um ein Vielfaches verheerender, wenn man auch Viren gesichert hat, die seit zwanzig Jahren als ausgerottet gelten.

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  • Am Abend wird Zhanim al-banabi, jüngerer Bruder und temporär designierter Erbe von Ashantir Yanshir al-banabi, in seinem Amt als Wesir für Äußeres bestätigt, womit der Hohe Rat dem Vorschlag von Großwesir Jaavid Lya Gried folgt.

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  • Im Hohen Rat geht die Beschlussfassung zu Chinopien in die dritte Runde, wobei die Vertreter des Tempelkultes und der Stiftung Persuna eine seltene Allianz gegen das Ansinnen eingegangen sind. Nun ist es an der Phönixdynastie neben dem Koalitionspartner in der Regierung, die Akademie von Persuna, die anderen der Großen Sechs für sich zu gewinnen, wobei Tiamat käuflich erscheint, der Bund des Einhorns aber ablehnend auftritt. Theoretisch würde es jedoch vielleicht möglich sein, die neutralen Stimmen zu erwerben und auf die Neutralität des Bundes zu hoffen.

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  • Im ehemaligen Onak beginnt man mit einer Evaluation der Infrastruktur; hierbei ist auch festzustellen, wie am besten landläufige Verbindungen nach Futuna geschaffen werden können und wie es mit den Verknüpfungen zu den Nachbarn aussieht, zumal offizielle Staatsräson seit Jahrhunderten keine offiziellen Kontakte mit Farnestan anerkennt.

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  • Solaman erzielte in der zweiten Jahreshälfte eine Rekordernte bei Hirse, Reis, Früchten und Tee - zuletzt wurde diese Erntemenge vor zweiundzwanzig Jahren erreicht. In Alegon derweil fiel die Seidenproduktion erwartungsgemäß mager aus, findet doch im Hauptproduktionsgebiet der Großteil der Kämpfe mit Totenwald statt.

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  • In Persuna findet die jährliche Modesmesse statt. Auf Grund der verringerten Seideproduktion werden vermehrt andere Stoffe in diesem Jahr als aktuell und präsentabel verkauft. Großes Aufsehen erregte dabei das Modelabel "Saraf", das eine Hochschwangere als Model auftreten ließ, um seine Familienfreundlichkeit unter Beweis zu stellen. Es ist fraglich, ob es ihm gelingt, wenn der Mutterschutz nicht wirklich gewährleistet ist.

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  • In Mehita werden die futunischen Medienpreise verliehen. Wie üblich stellen die Medien ein Schlachtfeld zwischen den futunischen Fraktionen und einiger Staaten dar. Es geht neben Zuschüssen durch das Wesirat für Kultur - eines von vier Wesiraten neben Äußeres, Inneres und Wirtschaft - auch um Propaganda und Kontrolle. Entgegen entschiedenen Widerstand gewann in diesem Jahr der halbdokumentarische Film "Gri'in Edir" über die nebulösen Herkünfte der Gebrüder Gried, deren Eltern und Geburtsort nicht zu existieren scheinen und die ihren Erfolg aus dem Nichts aufgebaut hatten. Die Brüder selbst nahmen das Ergebnis des Films, der trotz entschiedener Recherchen keine neuen Erkenntnisse brachte, sehr gelassen hin. Über den massiven Personenschutz der Schauspieler und Regie meinte Faantir Gried nur, dass wenn er auch nur halb so erschreckend wäre, wie man ihn darstellen würde, wären die Schutzmaßnahmen in keiner Weise oder Größenordnung ausreichend. Großwesir Jaavid Lya Gried dagegen gönnte auf Nachfragen den Reportern nur ein leichtes Lächeln.


    Dagegen vermochte das Historiendrama "Pforte" fast mit den Preisen gleichzuziehen, obwohl der Film zuvor mehrmals mit dem Vorwurf der Ketzerei bedroht wurde, stellt er doch den futunischen "Sieg" in der Schlacht in der Pforte von Solaman in ein dem Tempelkult wenig genehmes Licht, da er sich mehr an den Fakten als an der offiziellen religiösen Historie orientiert.


    Beliebteste Fernsehserien wurden "Shatri La'an Sibun", eine Comicserienverfilmung über mystische Helden, die in Tarawa gegen Hexen und Monster kämpfen, "Tuzadir", eine Kriminalserie aus Tiamat, bei der es vor allem um Korruption und Diebstähle geht, sowie "Wisun Kashi'ir", eine Sitcom aus Tzaris, die sich unter anderem durch Seitenhiebe auf die Militärpräsenz auszeichnet.


    Beste Schauspielerin wurde wiederholt Savaa Nidun, ehemalige Pornographiedarstellerin, Model und Person hinter der Rolle der Priesterin des Lichtes "Zyrya Hul" aus "Shatri La'an Sibun". Bester Schauspieler wurde überraschend Saeed Kalim, der als gerade erst Neunzehnjähriger im Schuldrama "Laturn Akashi" den autistischen Freund des Amokläufers und Protagonisten des Films spielte.

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  • In der Akademie von Persuna findet ein Kongress zur alternativen Regionalförderung statt, auf dem statt direkter Expansion verstärkte Investitionen in die futunische Peripherie und Nachbarschaft in Aussicht gestellt werden sollen. Neben dem Aufbau von Korshim und dem Onak geht es wieder einmal darum, Hargan und Khotso auf das Niveau der Kernprovinzen oder mindestens Vashirs zu heben ohne die Autonomie zu gefährden.


    Anwesend ist unter anderem auch Großwesir Jaavid Lya Gried, der dabei auch von Investitionen in Al-Bathia spricht und Pahlawan als geeignetes nächstes Ziel nennt. Farnestan und Zedarien werden mit keiner Silbe erwähnt.

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  • Bei einer Pressekonferenz verkündete Shaikh Faantir Gried den Ausbau der Auslandssparte Antica der Stiftung Persuna. Geeignete Produktionsstandorte seihen dabei Underbergen, Szesko und Fuchsen, also nach Meinung anwesender Korrespondeten Staaten, die sich kaum gegen die finanziellen Mittel der Stiftung effektiv zur Wehr setzen könnten und in erster Line wohl als Deckmantel für den Rauschgifthandel herhalten müssten. Die fraglichen Korrespondenten sind vorerst ihre Presseausweise los.

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  • Es gibt verstärkt Anzeichen, dass der Hauptschlot des Unarii bald ausbrechen wird, denn bereits seit einer halben Woche wird der Norden Vashirs von seinem Rauch überzogen und die Erde gab kleine Beben von sich. Auf Grund der verstärkte tektonischen Aktivität und aktiven Vulkane ist der Großteil des Norden und Ostens Vashirs weitgehend unbesiedelt und zum Großteil von Sperrgebieten bedeckt. Die Vulkankette Vashirs gehört zu den drei Problemzonen der futunischen Reiche, da hier die asurische und die nericanische Platte aneinander reiben. Die anderen sind die südlichen Gebirge zwischen Alegon, Hargan und Banaba, wo der Supervulkan Tianir schlummert und das nördliche Tarawa, das de facto an der Stelle liegt, wo sich die nericanische Platte über die renzianisch-harnarische schiebt.


    Die wenigen Dörfer der Region und die Stadt Hivu'uni wurden vorsichtshalber evakuiert.

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  • Der Großwesir Jaavid Lya Gried ließ folgende Erklärung herausgeben:


    Die futunischen Reiche erkennen hiermit die Volksrepublik Daivan als einzige souveräne Vertretung Daivans an. Alle Vertreter angeblicher anderer daivanischer Völkerrechtssubjekte sind damit als persona non grata und Kriminelle mit sofortiger Wirkung festzunehmen und an die Volksrepublik Daivan auszuliefern.


    Die futunischen Reiche sehen weiter die Volksrepublik Daivan als wertvollen Bündnispartner an und werden mit diesem gemeinsam auf die rechtmäßige Einheit Daivans und die rechtskräftige Verurteilung der abtrünnigen Kriminellen hinarbeiten.


    In Gesprächen mit dem daivanischen Staat kam man überein, die wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu stärken. Dies beinhaltet unter anderem die Erschließung daivanischer Rohstoffe sowie die Ausbildung und das Training daivanischer Sicherheitskräfte und Militär.

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  • In Mehita trifft sich der Großwesir mit den Vorboten von Feuer, Licht, Schatten, Wasser und Eis. Nur der Vorbote der Finsternis ist erwartungsgemäß abwesend. Die Fraktionen des Tempelkultes sind immer weiter zerstritten darin, wie den Chancen und Risiken der Zukunft zu begegnen ist.

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  • Internen Quellen zu Folge sieht das Wesirat für Wirtschaft enorme Investitionen in den ehemaligen Onak und Khorshim vor, auch Vashir und Khotso wurden genannt. Daneben sollen potentielle Partner wie Al-Bathia und Daivan neben anderen bedacht werden. Die dabei aufgekommenen Gelder stimmen in keiner Weise mit den gemeldeten Zahlen überein, doch da sich das Wesirat bereits vor drei Jahren einmal den Fehler erlaubte, von den vorangegangenen Jahren unrealistisch abweichende Zahlen zu veröffentlichen, glaubt sowieso niemand mehr an die offiziellen Statistiken.


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