• Der Hohe Rat ist die gewählte Legislative Futunas mit Sitz in Mehita.

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  • Ratsprotokolle (Außenpolitik)


    4. April 2016


    Die Delegierten sind sich weiterhin uneins, wie man in Zukunft die äußeren Beziehungen gestalten will. Die Ablehnung einer Weltpolitik wie zu früheren Zeiten ist jedoch deutlich. Schwieriger ist die Frage, ob man sich allein auf die ARS, allein auf Nerica, ein wenig auf beides oder alles in einem Gesamtkonzept konzentrieren sollte.

    Da Zedarien sich als Brandherd herausstellt, ist man auch unsicher, wie man die Beziehungen mit diesem Nachbarn gestalten sollte. Klar kann man mit dessen Religion und Ideologie nichts anfangen, das gilt aber für fast alle anderen Staaten genau so. Die Befürworter einer ARS-konzentrierten Diplomatie bevorzugen eine Abkehr von Beziehungen mit Zedarien, währen die Nericafraktion und Anhänger der umfassenden Konzepte eine neutrale Politik mit Warenaustausch vorsehen.


    5. April 2016

    Yanshur al-banabi


    Werte Emirinnen und Emire,


    es gibt gute Gründe dafür, den Fokus der Außenpolitik nicht zu begrenzen, auch wenn der Wiederaufbau Priorität hat. Zunächst ist da das von der Schöpfung uns anvertraute Erbe: Wir sind nachweislich damit beauftragt, die Weisheit und das Wissen als Licht an die Menschheit weiterzutragen. Das ist kein bloßer Firlefanz wie diese jungen Religionen des Christentums oder des Islams. Als Bewahrer des ursprünglichen Glaubens können wir diese Verantwortung nicht einfach ablegen. Wir haben die Jahrtausende nicht überstanden, um nun einfach klein beizugeben und uns in eine Ecke drängen zu lassen.

    Es ist eine Illusion, dass man Atomwaffen, riesige Armeen oder gewaltige Landmassen besitzen muss, um gehört zu werden. Da niemand dafür eintritt, ist es unsere Aufgabe, alle Stimmen zu hören und sie ertönen zu lassen. Wir können es uns nicht leisten, Wissen zu vergeuden. Wir sind nicht nur die Bewahrer der ursprünglichen Weisheit sondern auch die Hüter allen Wissens. Wir haben die größten Bibliotheken und die meisten Bücher. Wir dienen der Wahrheit und dürfen nichts verschweigen. Wissen darf sich niemals der Gewalt beugen, sonst wird Unrecht und Lüge triumphieren. Wir müssen aufstehen gegen die Willkür und mit Vernunft auftreten.

    Und letztendlich tun wir damit nur, was andere uns vorgeben. Es ist an uns, das Vermächtnis unserer heiligen Zivilisation zu bewahren und zu schützen und uns nicht von anderen missbrauchen zu lassen. Nur wir sind für uns da. Das dürfen wir niemals außer Acht lassen!


    14. Juni 2016

    Jaavid Lya Gried


    Wie Sie bereits bemerkt haben werden, wurde der Fokus auf die Außenpolitik schon beschränkt. Ich plane zudem das diplomatische Korps in Astoria - Astor und Stralien - komplett abzuziehen. Es wird dort nicht länger benötigt.


    3. Februar 2017

    Jaavid Lya Gried


    Ich plane eine weitere Reduktion der Außenvertretungen und Beschränkung auf die für uns wesentlichen Staaten. Staaten ohne Einfluss in der Welt wie die auf Astoria oder Westantica mit Ausnahme Turaniens verdienen keine weitere Aufmerksamkeit. Die Beziehungen zu Chinopien sind derzeit noch auf dem Prüfstand, doch scheint man sich da der westlichen Propaganda ergeben zu wollen.



    5. Februar 2017


    Jaavid Lya Gried


    Das neue außenpolitische Projekt meiner Adminstration zielt auf die wirtschaftliche Belebung und die Erhöhung der kulturellen Attraktivität Futunas ab. Zu diesem Zweck werden wir alle Staaten Nericas in einem Wettbewerb herausfordern, um die Attraktivität für wirtschaftliche Investitionen zu erhöhen und Aufmerksamkeit zu schaffen. Es wird eine Vielzahl von Projekten geben: Erstens die Schaffung oder Modernisierung einer einheimischen Industrie oder Dienstleistung, um ausländischen Unternehmen auch den Erfolg wirtschaftlicher Tätigkeit in Nerica vor Augen zu führen. Zweitens eine Landesschau, um Naturwunder und kulturelles Erbe zur Anschauung zu geben und den Tourismus zu beleben. Drittens einen Innovationswettbewerb, bei dem es darum geht, Stereotypen gegen die Länder Nericas zu überwinden. Viertens eine Modeschau zur Präsentation unserer Ansehnlichkeit. Sportliche Wettbewerbe können ja folgen, aber über diesen Punkt wie auch andere Nebenprojekte sind wir noch uneins.


    16. Februar 2017


    Jaavid Lya Gried


    Werte Emirinnen und Emire,


    es ist nun an der Zeit, die Instabilität und Unsicherheit nicht nur innerhalb Futunas, sondern auch an unseren Grenzen zu bekämpfen. Ich spreche hierbei vom sogenannten Staat von Kadesh, der sich zwischen Futuna, Zedarien und Pahlawan befindet und ähnlich dem Onak bekanntermaßen einen islamisierten Teil der futunischen Zivilisation darstellt. In den letzten Jahren ist die dortige Wirtschaft und Verwaltung erodiert, da die Fremdfinanzierung durch die Umwandlung des Kalifats in das sozialistische Zedarien ausblieb und die geringe einheimische Wirtschaftskraft auf Grund fehlender einheimischer Quellen nicht ausreicht, um den Staat weiterhin überlebensfähig zu machen. Demokratische Missstände einmal außen vorgelassen, die ja nun wirklich kein Hindernis für futunisches Interesse darstellen, ist Kadesh auf Grund seiner Geschichte und Lage von großer Bedeutung für uns. Kadesh würde von einer Assozierung in der Futunischen Hegemonie überlebensfähig, während wir die vollständige Kontrolle der Haupthandelsroute durch die Straße von Nerica entgültig an uns bringen würden. Ein Angriff auf Futuna durch auswärtige Interessen wäre damit für alle Zeit vom Tisch, da es sich kein Land der Welt leisten kann, seine Wirtschaft zusammenbrechen zu sehen. Da Kadesh bedauerlicherweise Opfer unserer jahrzehntelangen Isolierungpolitik war, ist die Anerkennung unserer Bemühungen um sie auf taube Ohren gefallen.


    Es ist daher unerlässlich für die Sicherheit Futunas, entsprechende internationale Legitimation zu erhalten, um Kadesh die Alternativlosigkeit zu einem Weg in die Futunische Hegemonie aufzuweisen. Ich bin mir sicher, dass Chinopien uns in dieser Hinsicht unterstützen wird, auch wenn das gute Verhältnis von einst abgekühlt ist. Zugleich plant meine Regierung die militärische Erneuerung nun die Wege zu leiten, um unsere Stärke, die Region zu verteidigen zu können, angemessen zu demonstrieren. Da Kadesh ohne äußere Hilfe kaum überlebensfähig ist, werden sicher auch die unvernünftigsten Akteure in der Welt einsehen, dass futunische Aufsicht am besten für diesen failed state ist.


    Schwieriger wird es sein, die vor den Unruhen in Futuna geflohenen Bürger auf Deret und den Monarinseln zurück in unsere Arme zu treiben. Im Zuge der dortigen Ansiedlung fanden sich Vorkommen von Gold auf Deret und Cobalt auf den südlicheren Inseln in größerer Menge sowie einiger seltener Erden, welche gute Einnahmequellen für eine eigene Staatlichkeit, aber selbstverständlich auch für uns oder andere bedeuten würden. Gondwana beanspruch bekanntermaßen die Inseln bereits für sich, auch andere Staaten, etwa Livornien über Transmartinien, könnten Ansprüche anmelden. Abgesehen von der futunischstämmigen Bevölkerungsmehrheit in Deret sind die Inseln größtenteils durch einheimische Kulturen bevölkert, welche mit den Kulturgruppen in Gondwana und Transmartinien verwandt sind. Die Flüchtlingsgruppen in Deret ließen uns bereits wissen, dass sie eine Eingliederung in das Shah'in Futuna ebenso wie in die Futunische Hegemonie zum jetzigen Zeitpunkt ablehnten, da ihnen die Stabilisierung Futunas zu ungewiss erscheinen würde.


    Ich wende mich daher mit der Bitte an den werten Hohen Rat, der Regierung bei der Entscheidungsfindung zu helfen, ihnen diese Zeit zu geben oder auf andere Art und Weise einzugreifen. Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind natürlich ebenso nicht von der Hand zu weisen, wenn es auch Spannungen mit anderen Akteuren geben könnte.


    Anlage


    19. Februar 2017

    Während dem Wochenende kommt es zu zahlreichen Demonstrationen sowohl für als auch gegen diese Bestrebungen, wobei sich die Ziele der Demonstranten ziemlich unterscheiden. Sei es nun die militärische, wirtschaftliche oder politische Dimension, große Einigkeit besteht nicht.

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  • Ratsprotokolle (Außenpolitik)

    Fortsetzung


    19. Februar 2017


    Jaavid Lya Gried


    Im Zuge der Wiederaufrüstung haben wir entsprechende Angebote bekommen. Meine Regierung plant das entsprechende Material mit einem Flottenmanöver in der Futunischen See zu testen. Entsprechende Informationen werden noch an die Weltöffentlichkeit gehen, jedoch sind Beobachter nicht erwünscht. Ziel der Übungen sind die Herstellung von räumlicher Kontrolle und die Erprobung maritimer Invasion.


    15. März 2017


    Jaavid Lya Gried


    Werte Emirinnen und Emire,


    die Frage äußerer Machtentfaltung ist eine typische Frage menschlicher Geschichte und Staatenbildung. Im Gegensatz zu der imperialen Machtentfaltung westlicher und chinopischer Potentaten in ihrer Vielfalt der Machtsicherung durch Handel, Seemacht, Kultur und Militär hat Futuna stets versucht, die eigenen Nachteile durch Information und verstecktes Handeln auszugleichen. Heute wissen wir, dass diese Handlungen nicht erfolgreich waren. Es ist daher nur natürlich, dass einige die Futunische Hegemonie als Gegenentwurf oder Kopie eines Imperiums erkennen und diesen lediglich nachempfunden ist.


    Es ist an uns, dies nicht dazu kommen zu lassen. Aus unseren Fehlern zu lernen, darf nicht bedeuten, dass wir uns den kurzsichtigen Machtansichten der Ungläubigen und Ketzer ergeben. Wir dürfen nicht vergessen, dass Futuna auch ohne die Hegemonie militärisch unangreifbar ist, geschützt durch Geographie und Demographie. Die Blutgesetze sind zudem wirksamer Schutz gegen kulturelle Beeinflussung. Es muss daher vermieden werden, diese durch die Hegemonie selbst aufzuweichen. Sicher mag man mir und meiner Regierung vorwerfen, dies mit der Eingliederung des Onak bereits zu tun. Doch dieser Schritt liegt in einer Planung zu Grunde, die wie jede wichtige futunische Planung Jahrhunderte umfasst. Uns werden in Zukunft Mittel bereit stehen, welche derzeitige Grenzen sprengen und die Unangreifbarkeit Futunas in jedem Fall aufheben werden. Futuna würde den Kampf um Selbstbestimmung verlieren, wenn es nicht gewisse Schritte geht.


    Vergangene Konflikte haben gezeigt, dass wir es mit unberechenbaren Ungeheuern zu tun haben, die einerseits Moral und Menschenrechte predigen, andererseits jedoch Krieg, Mord und Eskalation weithin als legitime Mittel ansehen. Dazu gehört das Ende des Konfliktes in Stralien durch Verrat und Heimtücke Astors wie auch die Eskalation der Dreibürgenkrise. Wenn wir nur auf Futuna konzentriert wären, würde uns diese Ketzer einfach auslöschen. Wir benötigen die Hegemonie zum Schutz der Schöpfung, sowohl um uns selbst gegen diese Zerstörer zu wehren als auch um das kulturelle Erbe dieser Welt und vor allem der Region gegen solche Niedertracht zu schützen, welche Recht, Gleichgewicht und Gesetz zu untergraben sucht.


    26. April 2017

    Verschiedene Abgesandte verlangen zu wissen, wie denn nun die Aktion in Stralien aussehen soll. Da sie ja so groß angekündigt war, wird sie ja wohl kaum eine nachrichtendienstliche Operation sein.



    22. Juli 2017


    Jaavid Lya Gried


    Das futunische Engagement in Stralien hat zu wenig befriedigenden Resultaten geführt. Eine genaue Festlegung der dortigen Regierung wird es scheinbar nicht geben. Daher ist über eine langfristige mögliche Verschiebung des Seehandels durch den Orceanischen Raum über Irkanien nachzudenken und Stralien in jeglichen Planungen als hoffnungsloses Anhängsel Astors zu deklarieren. Desweiteren bieten sich mit Irkanien und Ladinien wesentlich attraktivere Partner in jeder Hemisphäre, die man wohl auch langfristig ohne größere Investitionen halten kann.


    28. Juli 2017

    Einige der Delegierten, besonders aus Hargan und Tarawa, bemerken trocken, dass es sich um eine logische Konsequenz futunischer Gernegroßmachtspolitik handelt, wie schon vorher in Stralien, Nambewe und im Südpolarmeer zu sehen. Großes Geplärre, bombastische Pläne, aber beim geringsten Widerstand klappt man zusammen wie ein morscher Stuhl beim kleinsten Windhauch. Es wäre blamabler, wenn man sich nicht schon lange daran gewöhnt hatte. Dagegen sei das Kostenfresserprojekt der Futunischen Hegemonie ja glatt ein Erfolg.



    18. Juli 2017


    In einer vernichtenden Rede fasst Sarim Na'ahit vom Hohen Haus des Einhorns die aktuelle Politik aus seiner Sicht zusammen.


    "Da haben wir die verklärte Sicht auf das futunische Großreich. Statt dem auf Unterdrückung aufgebauten System zur reinen Tilgung eines größenwahnsinnigen Anspruchs wird unsere Geschichte nun zum mythischen Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit verklärt. Diese Hybris bezahlte Futuna schon einmal mit dem Blut seiner Bürger. Und doch zeigen die Regierungen des letzten und des jetzigen Shahs, dass sie nichts aus der Geschichte gelernt haben. Sei es das Megalomanieprojekt eines Schutzgebiet in weit entfernten arktischen Gefilden, obwohl selbst der Umweltschutz daheim und nebenan alles andere als musterhaft ist, sei es das Auftreten als diplomatische oder gar militärische Großmacht, das jenseits der erfolgreichen Vermittlung in Grasonce nur Niederlagen und Verlust für alle Beteiligten produziert hat, sei es das Gebärden als ideologische Schutzmacht und Licht der Welt in blinder Nachäffung des tumben Astors, dessen Beispiel allein schon von solchem Schwachsinn ob der Lachhaftigkeit abschrecken sollte, die Regierenden agieren mit dem selben blinden Gedankengut der Auserwähltheit ohne Rücksicht auf Realität und gesunden Menschenverstand.


    Was soll diese vielberühmte "Futunische Hegemonie" denn bitte sein? Eine Sammlung von Ländern, welche sich durch Armut, innere Schwäche oder Krisen gegen futunische Bevormundung nicht wehren können? Allein in Khotso, das erwiesenermaßen die größten Freiheiten und Rechte in dieser Kollektion imperialer Machtphantasien besitzt, ist es futunisch-erleuchteter Administration in Jahrhunderten nicht gelungen, Wohlstand, Infrastruktur und Gerechtigkeit voranzubringen. Auch wenn die Stammesgesellschaften dort durch sanftes Verhalten und Rücksicht beispielhaft erscheinen, so kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass Frauen immer noch Männern gegenüber als zweitrangig betrachtet werden, das wichtigste Transportmittel ein Esel ist und entlegene Dörfer nur durch Import von Lebensmitteln und Waren aus Futuna überhaupt überlebensfähig sind. Effekt unserer Rechte, Aufklärung und ach so erhabenen Administration sind erschreckend gering.


    Das geht im Onak wohl noch gravierend schlimmer; das jedenfalls ist zu erwarten. Die Einwohner des Onaks haben ethnische Konflikte, keine wirkliche Zentralgewalt, eine inkompatible Konfession und das Fünffache der Bevölkerung von Khotso. Die Einigkeit und Kohärenz des Landes beschreibt schon der Begriff an sich. Während man durchaus von Futuna oder Khotso spricht, wird das Gebiet stets DER Onak genannt. Wahrscheinlich gibt es sogar Idealisten unter dem neuen Hofstaat des futunischen Möchtegern-Herrschers in Khorzim. Ein Blick auf die Regierungsbilanz sagt aber deren Effektivität voraus.


    Als wären Khotso, der Onak, Hargan und außenpolitische Sturzpartien nicht genug, soll diese Hegemonie nun auch noch um andere Gebiete erweitert werden und zwar unter der Prämisse, dass irgendwelche Anthropologen eine ungefäre Verwandtschaft der dortigen Staatsvölker zu uns Futunen festgestellt haben. Dass die betreffenden Gebiete ausnahmelos Teil des Futunischen Großreichs waren, ist da natürlich nur Zufall. Das Hohe Haus des Einhorns verurteilt die unrechtmäßige Herrschaft gegen den Willen der dortigen Völker. Bevor man der Welt irgendetwas beizubringen versucht, sollte man auch in der Lage sein, aus seinen eigenen Fehlern zu lernen und daheim Erfolge vorzuweisen. Die Welt braucht mit Sicherheit kein zweites Astor."

    Wächter der Schöpfung


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  • Ratsprotokolle (Außenpolitik)

    Fortsetzung


    14. August 2017

    Jaavid Lya Gried


    Werte Delegierte, keinesfalls herrscht hier eine verklärte Sicht auf das Futunische Großreich. Die historische Perspektive ist völlig daneben, denn auch wenn Futuna geschwächt ist, sind sämtliche potentielle Konkurrenten noch schwächer. Zedarien kann ja noch nicht mal im eigenen Land für Ordnung sorgen, während selbst unsere hastig zusammengezimmerte Armee mit dem Dschungelkampf gegen Totenwald fertig wurde. Die Welt schlittert in eine Konfrontation zwischen Astor und Dreibürgen und auch wenn unser Engagement in Stralien vergebens und zugegebenermaßen keine Glanzleistung war, so können wir uns aus diesem Konflikt wirksam heraushalten. Die Polarisierung dabei wird uns helfen, die Hegemonie zu konsolidieren.


    Er winkt kurz, um den Protest diverser Delegierter abzuwehren.


    Es mag wahr sein, dass Khadesh nicht sehr freiwillig in die Hegemonie eingegliedert wurde, allerdings ist es als Unruheherd auch destabilisierend für Futuna. Wie auch der Onak und Khotso wird es dort eine demokratische Selbstverwaltung geben, sobald die Stabilisierung eingetreten ist. Es liegt nicht in unserer Natur, wie andere Säuberungen durchzuführen. Diskurse beleben die Gesellschaft.


    Natürlich wird das harte Arbeit, vor allem auch unter dem Aspekt, dass Wiederaufbauarbeiten in Futuna noch ein Jahrzehnt oder länger andauern werden. Das leugne ich nicht, genauso wenig wie die grundsätzliche Motivation ein sicheres Umfeld für Futuna zu schaffen.


    Vergessen wir nicht, dass Khotso alle Freiheiten hat, mehr Aufbau zu erlangen, dort jedoch beschlossen wurde, dies aus eigener Kraft langsam anzugehen. Sobald dafür Gelder zur Verfügung stehen, kann es auch wieder Angebote geben, das doch schneller zu schaffen. Der Onak hat sich Futuna in einer Volksabstimmung angeschlossen und auf eine eigene Verwaltung verzichtet. Auch hier soll es mit Mitteln vorangehen, wenn diese zur Verfügung stehen.


    Den bisherigen Regierungen dieses Jahrtausends fehlte vor allem eins: Die langfristige Sicht und Planung. Ich bin gegen Fehler nicht gefeiht, aber zumindest plane ich weiter zum Wohle Futunas. Sollten Sie Vorschläge haben, wie man Sicherheit und Schutz Futunas besser mit Ihrem Wunsch nach Ideal und Freiheit verbinden kann, so höre ich diese gerne an und werde nicht davor scheuen, ausgereifte Pläne Ihrerseits einzubeziehen.


    1. September 2017

    Eine Vertreterin des Hohen Hauses des Einhorns kann darüber nur fassungslos die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ein anderer Delegierter wird dagegen auch verbal deutlich:


    "Nicht nur, dass Sie durch eine solche Politik alle Lügen aus dem Ausland wahr machen, Sie sprechen hierbei auch noch von Notwendigkeiten und dem Wohl Futunas. Als ob es dem Wohl Futunas dienen würde, sich andere Menschen zum Feind zu machen. Es besteht auch keine Notwendigkeit, auf die westlichen Auswüchse der Angsterzeugung mit einer ähnlichen Eskalation zu regieren. Es ist ja wohl eher ein Zeichen der Erleuchtung und der Weisheit, sich nicht provozieren zu lassen und über solch selbstzerstörerischer Politik zu stehen. Nirgendwo war hier die Sicherheit Futunas bedroht, weder in Stralien noch durch die Freiheit anderer Menschen. Wohlstand und Frieden schaffen Freiheit und Sicherheit gründlicher und nachhaltiger als Angst und Abschreckung. Bis die Regierung das verstanden hat, fürchtet sie sich lieber zu Tode."

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  • Ratsprotokolle (Innenpolitik)


    8. Oktober 2016

    Ein Bericht des Wesirats für Inneres liegt vor, wonach die Verkehrsverwaltung, Verkehrskontrolle, das Schifffahrtsamt, die Küstenwache und die Personenkontrolle an Grenzen innerhalb der futunischen Hegemonie unterbestzt und unterbezahlt sind, es an technischer Ausstattung und Training mangelt und Gelder sowie Personal dringend nötig sind, bevor der Wiederaufbau in Koruption und Ineffizienz versinkt. Natürlich sehen das zahlreiche Abgeordnete, vor allem aus Alegon und Solaman, nicht so.



    2. Februar 2017


    Jaavid Lya Gried


    Ich werde noch diese Woche das grundlegende Rechtskonzept für die Verfasstheit der Futunischen Hegemonie darlegen.


    23. Juni 2017


    Jaavid Lya Gried


    Nach meinen Vorstellungen sollen der Onak so wie weitere zur Futunischen Hegemonie zunächst kein Stimmrecht im Hohen Rat bekommen. Ich habe allerdings auch keine Absicht, Khotso von der Teilnahme auszuschließen, da Khotso bereits seit Jahrhunderten unter futunischer Verwaltung steht und Stimme und Gewicht im Hohen Rat mehr als verdient hat.

    Wächter der Schöpfung


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  • streicht ein paar Staubfussel von seinem Tisch, die ein unfähiger Putzmann dort hinterlassen hat


    Werte Emirinnen und Emire,


    ich darf der Regierung zur Politik des Stillstandes gratulieren. Nicht nur hat sie es vermocht, die angekündigte Integration von Gebieten, die unsere geschröpften Finanzen weiter belasten, zum Stillstand zu bringen, auch der Wiederaufbau lässt zu wünschen übrig. Wie können es der Großwesir und seine Wesire verantworten, vor den Göttern ein solch mangelhaftes Bild der Harmonie abzuliefern?


    Dafür erntet er einiges an amüsierten Gelächter, denn Faantir ist für vieles bekannt, jedoch nicht seine Gottesfürchtigkeit, und ganz gewiss kein Streiter für Harmonie.


    Als von diesem Hohen Rat eingesetzter Regent kann ich nur feststellen, dass diplomatisch nur ein Außengebiet von Interesse gewesen wäre - und das wäre das antarktische Schutzgebiet!


    "Damit Sie Ihre seltsamen Ergüsse bezüglich schockgefrorener Ratelonen wieder aufleben lassen können?!" schallt es aus den Reihen der Abgeordneten des Hohen Hauses des Phönix.


    Und im Innern harren wir noch immer der Instandsetzung der Infrastruktur. Weitere Projekte und Planungen sollten folgen. Ich beantrage daher, dass der Hohe Rat den Großwesir von seinen Pflichten entbindet. Selbstverständlich biete ich mein Genie als geeigneten Ersatz an. Ich -


    Der Rest geht in wütendem und absolut unangemessenen Geschrei unter. Von den Plätzen der Regierungsbank her zeigt sein Bruder, Großwesir Jaavid Lya Gried, Faantir lediglich mit einer eindeutigen Geste an, dass er ihn für schwachsinnig hält.

    Stolz ist die Maske der eigenen Fehler.


    Stolz ruft Unheil herbei; Demut läßt die Ernte reifen.


    Höchsten Stolz beweist ein Mensch, der das Gute auch dann tut, wenn es niemand bemerkt.

  • Am späten Morgen passiert die Errichtung des Militärischen Mandats Chinopien den Hohen Rat mit Stimmen neutraler Staaten, der Phönixdynastie, der Akademie von Persuna und Tiamat. Das Militärische Mandat umfasst 12.000 Parshans als Rückversicherung, dreißig Assassinen und vier Wächter des Waldes. Den Oberbefehl übernimmt Arsham Satra al-banabi. Dazu kommt eine Gruppe von zweitausend Parshans unter dem Befehl von Atash Jarif Kadir von Tiamat.

    Wächter der Schöpfung


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  • Kurz vor Mitternacht informiert der Großwesir Jaavid Lya Gried den Hohen Rat von den bisherigen Erkenntnissen über die Krise in Chinopien. Da nicht viel bekannt ist außer der Sicherheit des Hohen Repräsentanten, also des wichtigsten und an sich unersetzlichen Botschafter Futunas im Ausland, artet die anschließende Debatte in wilde Spekulationen aus. Dass Astor dahinter stecken soll, wird von der Mehrheit der Abgeordneten als Hirngespinst abgetan. Die sind in Futuna als völlig unfähig verschriehen. Die Verdächtigen reichen von Heijan, das sich allerdings von seinen Militärkampagnen erholen hätte müssen, über Livornien, das so vielleicht seinen überflüssigen Internationalen Rat bewerben will, bis hin zu Pottyland, das ja gerade erst so richtig außenpolitisch aktiv geworden ist. Daneben werden noch Barnstorvia und Naulakha benannt.


    Über mögliche Reaktionen vermag sich in dieser Nacht sowieso keiner zu einigen.

    Wächter der Schöpfung


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  • Der Großwesir ließ nach Untergang des militärischen Mandates Chinopien verlauten, dass die Regierung stattdessen angesichts regionaler Herausforderungen drei neue passive Mandate schaffen wolle, die im Notfall nur noch aktiviert werden müssten: Eines für Zedarien, falls eine Eskalation mit Dreibürgen stabilisierende Maßnahmen - sprich die Durchsetzung der futunischen Annektionsabsichten auf den Süden - nötig mache, eines für Nordnerica zur Unterstützung Al-Bathias und gegen raumfremde Mächte wie den imperialistischen Söldnerstaat der Schwarzhahnisten sowie eines für Renzia, das man aktivieren könne, falls es weitere Probleme in Chinopien gäbe oder Daivan die futunische Hilfe zur Wiedervereinigung doch annehmen würde. Entsprichend sollen diese Absichten vom Hohen Rat abgesegnet werden.


    Beobachter gehen von drei getrennten Anträgen aus, da es bei jedem Mandat andere Gegner gibt, die sich sonst sammeln würden.

    Wächter der Schöpfung


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  • In einer seltsamen Anstrengung führt der Hohe Rat zwei Kampfabstimmungen durch, bei denen seltsamerweise nur eine ausgewählte Anzahl von Stimmrechtsinhabern anwesend war, so dass diese mit hundertprozentiger Zustimmung angenommen wurden. Es handelt sich um die folgenden Verträge.


    Schutzvertrag zwischen den Futunischen Reichen und der Republik Bokoruge


    Präambel: In Verbundenheit der Völker des nericanischen Kontinents in seiner gemeinsamen Abwehr gegenüber Imperialismus und Fremdherrschaft und zur Erhaltung des kulturellen und zivilisatorischen Erbes seiner Bewohner schließen sich die freien, unabhängigen und souveränen Gebiete gegen Agression und Raubgier zusammen.


    I. Die Hohen Vertragsparteien

    Die handelnden Souveränitätsobjekte sind zum Ersten die Futunischen Reiche, im Folgenden Futuna genannt, sowie die Republik Bokoruge, im Folgenden Bokoruge genannt.


    II. Vertragsgegenstand

    Inhalt und Zweck des Vertrages ist der Schutz der Republik Bokoruge durch die Futunischen Reiche in seinem territorialen Bestand und seiner völkerrechtlichen Souveränität gegen Bestrebungen äußerer Einflüsse diese zu beeinträchtigen beziehungsweise aufzuheben.


    III. Mittel zur Umsetzung

    Futuna und Bokoruge kommen überein, dass Futuna ein Militärisches Mandat über die Gesamtheit von Bokoruge errichtet und entsprechend Stützpunkte zur Stationierung der entsprechenden Parshans errichtet. Grund, Boden und Material stellt Bokoruge dafür unentgeltlich zur Verfügung. Nach einer Dauer von zehn Jahren zahlt Futuna Bokoruge eine zu vereinbarende Pacht, die den Standorten angemessen ist. Das Militärische Mandat wird dazu ermächtigt, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Republik Bokoruge entsprechend des Vertragsgegenstandes zu schützen.


    IV. Infrastrukturelle Maßnahmen und Wirtschaftshilfe

    Bokoruge räumt den futunischen Unternehmen nach einheimischen Unternehmen Erstrecht bei infrastrukturellen Projekten in Bokoruge ein und ein Erstrecht bei der Erschließung von Ressourcen in Bokoruge. Im Gegenzug werden die Futunischen Reiche innerhalb der Vertragslaufzeit 22 Milliarden Futunische Dinar in den Aufbau und die Modernisierung von Bokoruge investieren.


    V. Vertragsdauer

    Bokoruge und Futuna kommen überein, den Vertrag auf eine Dauer von zehn Jahre zu begrenzen. Wird der Vertrag danach nicht mit ausdrücklicher Erklärung von einer Seite beendet, verlängert er sich automatisch um weitere zehn Jahre. Weitere Verlängerungen erfolgen nach dem gleichen Muster.



    Für die Futunischen Reiche


    Der Hohe Rat zu Mehita als Souveränitätsträger der Futunischen Zivilisation



    Für die Republik Bokoruge


    Präsident Adoum Koye


    Protektoratsvertrag zwischen den Futunischen Reichen und dem Fürstentum Sibal(Rashtul Sibal)


    Präambel: In Anerkennung der Bemühungen der Futunischen Reiche zur Befreiung und Sicherung des gemeinsamen Erbes und der Souveränität der indigenden Kulturen des nericanischen Kontinent sowie im Bemühen, Fremdherrschaft durch Imperialismus und Tyrannei zu beenden und zu bekämpfen, unterstützen die bedrohten Zivilisationen Nericas die Futunischen Reiche in ihren Bemühungen.


    I Vertragspartner

    Die Vertragsparteien sind zum Einen die Futunischen Reiche, im Nachfolgenden Futuna genannt, sowie zum Anderen das Fürstentum Sibal, im Nachfolgenden Sibal genannt.


    II. Übertragung der Souveränitätsrechte

    Sibal überträgt mit sofortiger Wirkung ohne Widerruf seine Souveränität sowie alle ihr innewohnenden Rechte auf Futuna. Sibal wird damit Teil der Futunischen Hegemonie.


    III. Status des Fürstentums Sibal in der Futunischen Hegemonie

    Sibal erhält alle Rechte und Pflichten eines autonomen Gebietes innerhalb der Futunischen Hegemonie. Der innere Aufbau Sibals wird durch die Futunische Hegemonie nicht angetastet. Die Futunische Hegemonie nimmt lediglich die Rechte zur ausländischen Vertretung, zum Außenhandel und zur militärischen Verteidigung an sich. Das Handeln futunischer Unternehmen und das Umsetzen von Maßnahmen außerhalb der genannten Bereiche ist von der Zustimmung Sibals abhängig. Proportional gemessen an der Bevölkerung Sidals zur Gesamtbevölkerung der Futunischen Hegemonie entsendet Sidal nicht stimmberechtigte Vertreter in den Hohen Rat.


    Für die Futunischen Reiche


    Der Hohe Rat zu Mehita als Souveränitätsträger der Futunischen Zivilisation


    Für das Sha'nat Futuna


    Ashantir Yanshir al-banabi


    Für das Fürstentum Sibal


    Ras Tebal

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  • In einer Sondersitzung wird Tiamat mit den Stimmen der Phönixdynastie, der Akademie von Persuna und Tiamat selbst gegen den Willen des Tempelkultes und des Bundes des Einhorns ein so bezeichnetes Militärisches Mandat Nordantica ohne Parshans verliehen. Die neutralen Stimmrechtsinhaber und die Stiftung Persuna enthielten sich. Für die Ausübung des Militärischen Mandates erhielt Tiamat die drei ICBM-Unterseeboote der 1. Flotte sowie den Zugriff auf die Raketenbasen in Elenir (Vashir) und Marnya(Tarawa) und die in letzterem stationierten Bombengeschwader.

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  • In einer offiziellen Sitzung wurde in ungewöhnlicher Schnelligkeit für die gesamte Versammlung aller stimmberechtigten Mitglieder und unter Zuspruch der nichtstimmberechtigten Mitglieder aus Khotso, Hargan und der Autonomiezone im westlichen Onak das Mandat Tiamat mit überwältiger Mehrheit entzogen. Bis zum Ende des Monats haben die Regierung oder die teilsouveränen Mitglieder eine Lösung zu finden, sonst ist das Mandat aufzulösen.

    Wächter der Schöpfung


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  • Gegen den entschiedenen und in diesem Fall sogar verbalen bis handgreiflichen Widerstand der unabhängigen Stimmrechtsmitglieder und des Bundes des Einhorns wurde das Militärische Mandat an ein Bündnis von Stiftung Persuna und Tiamat neu vergeben. Oder um es in den Kontext futunischer Mythologie zu setzen: An die Kräfte des Chaos, Finsternis und Eis, welche für ungezügelte Kreativität, Ambitionen, Rücksichtlosigkeit und Zerstörung stehen. Das wird mit ziemlicher Sicherheit für alle Beteiligten schlecht ausgehen, da Tiamat im Sinne des guten Wettbewerbs keine zentrale Führung besitzt und als größter futunischer Megakonzern eine ungesunde Hingabe an Technik und Maschinen vor den Emotionen und Bedürfnissen von Menschen besitzt und die Stiftung Persuna in fast jedem anderen Staat der Welt als Amalgam zwischen Terrororganisation und Mafia klassifiziert werden würde, die vor keinem Mittel zurückschrecken und Moral sowie Anstand als unnötigen Ballast betrachten. Welches Land auch immer das Ziel dieser zweifelhaften Unternehmung werden sollte, ist damit dem Raubtier der futunischen Wirtschaft faktisch schutzlos ausgeliefert, ohne das den doch eigentlich zentralen futunischen Zivilisationsidealen von Leben, Weisheit und Erneuerung mehr als inhaltsloses Lippenbekenntnis folgen würde.


    Der Bund des Einhorns ließ verkünden, dass man ein Eingreifen seinerseits zu erwarten hätte, falls der Ernstfall eintreten sollte.

    Wächter der Schöpfung


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  • Ein neuer Vertrag wird in den Hohen Rat eingebracht:

    Höchstheiliges Abkommen über den Geteilten Himmel


    I Grundlegendes

    §1 Vertragspartner

    Die Hohen Vertragsparteien sind auf der einen Seite das Sha'nat Futuna, im Folgenden als Futuna bezeichnet, sowie das Kaiserreich Chinopien, im Folgenden als Chinopien bezeichnet.


    §2 Ziele und Gegenstand des Vertrages

    Bestimmung des Vertrages ist die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit der chinopischen Administration nach innen und außen sowie die Bewahrung der chinopischen Integrität und Stabilität. Gegenstand ist daher die Errichtung einer futunischen Regentschaft im Namen ihrer kaiserlichen Majestät, der Tochter des Himmels, für die Dauer und den Bestand des Vertrages.


    §3 Vertragsdauer

    Der Vertrag ist begrenzt auf ein Jahr, danach hat eine Evaluation von Seiten des Hohen Rates und der Kaiserlichen Reichsversammlung stattzufinden. Kommen die genannten Organe mit einfacher Mehrheit überein, die Ziele des Vertrages wären nicht erreicht, so ist dieser um ein Jahr zu verlängern.


    II Integrierte Bereiche

    §4 Administration

    Die futunischen Wesirate übernehmen für die Dauer des Vertrages die Aufgaben und Pflichten der Kaiserlichen Reichsregierung.


    §5 Wirtschaft

    Die gemeinsame Währung wird für die Dauer des Vertrages der Futunische Dinar.


    III Getrennte Bereiche

    §6 Militär

    Das chinopische Militär bleibt für die Dauer des Vertrages auf das Territorium des Kaiserreichs Chinopien beschränkt außer dieses wird von außerhalb angegriffen. Eine Vermischung futunischer und chinopischen Strukturen findet nicht statt. Es wird eine Koordination zwischen den Generalstäben etabliert.


    §7 Staatlicher Aufbau

    Die Rechte der chinopischen Prinzen und öffentlichen Unternehmen sowie deren persönlicher Besitz sind nicht nazutasten.


    IV Partielle Neuordnung des Chinopischen Reichsverbandes

    §8 Provinzgliederung

    Die alten chinopischen Provinzen werden aufgehoben und reformiert. Hierzu werden die Kaiserliche Reichsversammlung und der Hohe Rat eine gemeinsamen Entwurf erarbeiten und die Refom durchführen.


    V Vertrauliche Anhänge

    . . .


    Für das Kaiserreich Chinopien




    Für das Sha'nat Futuna

    Wächter der Schöpfung


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  • Man begibt sich zur Abstimmung. Das Ergebnis ist mehr als eindeutig. Der Asurik ist gesichert.

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  • Der Hohe Rat widmet sich einem wiederkehrenden Lieblingsthema und zwar der Besiedelung der Ostküste Vashirs, einem seit fast zweitausend Jahre altem Projekt, das nur sehr zweifelhafte Erfolge aufzuweisen hat. Es ist damit ein Problem, das schon vor Gründung des Rates bestand und diesem als unlösbare Tatsache zuviel. Die Ostküste ist durch Lage, Vegetation, Tektonik, Flora und Fauna einer der menschenfeindlichsten Flecken der Erde, wo sich nur selten Siedlungen mehr als ein paar Jahrzehnte halten können, bevor die nächste Fieberseuche, eine Schlammlawine, ein Erdbeben, Ausbruch oder Fluten und Stürmen dem Versuch ein Ende bereiten. Davon abgesehen verfügt die Ostküste über phantastische Böden, großzügige Wasservorräte und das einzige bekannte Vorkommen für Painit weltweit. Die Artenvielfalt bei Flora und Fauna liegt nur knapp hinter der des tarawarischen Bergregenwaldes. Durch die vulkanische Feuerkette wird die Naturlandschaft sehr effektiv vom Rest Vashirs abgetrennt und ist daher sehr verschieden von der weitaus ungefährlicheren Gegenseite an der Westküste.


    Nun wäre es sicherlich vereinbar mit den futunischen Blutgesetzen, aus dem Gebiet ein Totalreservat zu machen, wäre es nicht wegen des begehrten Rohstoffs und als Siedlungsort so begeht. Und eine dauerhafte Militärbasis würde eine Projektion in den Asurik erleichtern. Wenigstens weiß man, dass dies kein Einfallstor für Feinde der futunischen Zivilisation darstellen kann, da man sich in all den Jahrhunderten darum noch nie Sorgen machen musste. Sämtliche Möchtegerneroberer verenden dort nach maximal einer Woche, während die durchschnittliche Haltbarkeit futunischer Siedlungen siebzehn Jahre beträgt.


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  • Die Eskalation der Situation in Khotso ist nun im Hohen Rat angelangt. Die einzelnen Brandfelder Onak, Khadesh oder eben auch Khotso allein stellen keine Gefahr für die futunische Regierung dar; die Addition dieser Probleme jedoch eröffnen zum ersten Mal seit langem wieder eine Debatte um das Amt des Großwesirs, das nach den Blutgesetzen weder existiert noch vorgesehen ist, da nach diesen der Ashantir die Regierung selbst leitet und die Wesire mit Zustimmung des Hohen Rates ernennt. Das Amt der Großwesirs ist eine Schöpfung der persönlichen Allüren des Faantir Gried, bevor ihn sein Bruder aus eben diesem verdrängte. Die Ausübung dieses Amtes ist an ihr persönliches Prestige und ihren Erfolg gekoppelt und so mag es nicht verwundern, wenn Krisen dies hinterfragen. Es ist nun noch keine flächendeckende Bewegung zur Abschaffung, aber es ist ein kleiner Riss in der sonst so glatten Oberfläche der recht persönlichen Administration des Großwesirs. Daher ist es wohl umso mehr geboten, zumindest eines dieser Probleme zeitnah unter zumindest ansatzweise Kontrolle zu bekommen.

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  • Der Hohe Rat streitet sich um das Lieblingsthema der Menschheit: Das Geld. Hierbei geht es um die Verteilung des für die Ratsmitglieder bestimmten Teils der Steuereinnahmen, wobei verschiedene Bündnisse von Mitgliedern zum Teil für neue Gemeinschaftsprojekte wie eine neue Magnetbahnstrecke durch Tarawa nach Farash(Onak) werben. Oder ein Projekt zur weiteren Reduktion von Plastik. Einigkeit dagegen herrscht bei der Aufstockung der Mittel für das nationale Raumprojekt zur Verknüpfung mit internationalen Partnern.

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  • Der Rat geht die Modernisierung der futunischen Seestreitkräfte an. In erster Linie geht es wie immer um das Geld, in der zweiten um den Erwerb des nötigen Rohmaterials. Einig ist man sich nur weitgehend bei der Absicherung gegen digitale und elektronische Angriffe, alternative Antriebe und der Vergrößerung an sich, um mit der Handelsflottenerweiterung mitzuhalten. Neben den benannten Problemen gibt es auch einen tiefgreifenden Doktrinstreit, denn nach dem Willen des Bundes des Einhorns und des Tempelkultes soll die Flotte vor allem dem Schutz futunischen Handels und der Heimatverteidigung dienen, während die amtierende Regierung eine Projektion nach außen bevorzugt. Demgegenüber legte die Stiftung Persuna ein komplettes Konzept zur Kontrolle des gesamten Asurik vor, gerade um agressive und absolutistische Staaten abzuwehren und den freien Handelsverkehr mündiger und freier Bürger zu schützen, damit diese in der Lage verblieben, die qualitativ hochwertigen und deswegen teuren futunischen Produkte zu erwerben.

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