• Die Maschine des Regenten Heijans bittet um Landeerlaubnis.

    Fujiwara no Ichiro

    Kampaku (Regent)

    Hyakkan-sôki no nin (Herr der Hundert Beamten)

    Keizai Sangyo Daijin (Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie)

    Tôshi no Chôja (Oberhaupt der Fujiwara)

  • Nach dem gestrigen Kommunikationsproblem mit Daivan ist die Zentrale des diplomatischen Teils des Flughafens Timor mit militärischen Spezialisten überlaufen. Ein solcher ist nun auch zur Stelle und meldet sich bei der heijanischen Maschine: "Masa al'hrem, hier spricht Firouz Khadi Zuri vom Militärischen Mandat Timor. Dürfte ich Sie kurz um eine kurze Beschreibung Ihres Besuchs bitten, um Missverständnisse auszuschließen?"

    Wächter der Schöpfung


    Futunische Erzähler-ID (Diese ID verkörpert nur NPCs und tritt nie als sie selbst auf)

  • "Hai..ich meine Ja, Heijan Air Force Protocol Machine, wir haben den Kampaku an Bord, der sich Zwecks eines Diplomatischen Besuches angemeldet hatte."



    Meldet der Pilot.



    Fujiwara no Ichiro

    Kampaku (Regent)

    Hyakkan-sôki no nin (Herr der Hundert Beamten)

    Keizai Sangyo Daijin (Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie)

    Tôshi no Chôja (Oberhaupt der Fujiwara)

  • "Alles klar, dann können Sie auf Bahn D7E landen. Folgen Sie dabei den Anweisungen der Flugkontrolle." Erleichtert lehnt sich der Firouz zurück und gibt einem Parshan das vereinbarte Zeichen. Darauhin finden sich alsbald das Begrüßungsteam mit Tee, Saft, Früchten, Nüssen und Süßigkeiten am Landepunkt ein, dazu der Großwesir mit seiner Ehrengarde aus Wächtern des Waldes, einem Assassinen sowie der übliche Stab aus Übersetzern, Bürokraten und anderen Würdenträgern.

    Wächter der Schöpfung


    Futunische Erzähler-ID (Diese ID verkörpert nur NPCs und tritt nie als sie selbst auf)

  • Die Maschine folgt den Anweisungen und setzt sicher zur Landung an. Fujiwara steigt aus der Maschine und geht die Gangway runter trägt, entgegen seiner Gewohnheit bei Auslandsreisen trägt er keinen westliche Anzug, sondern seinen dunkel-violetten Sokutai, auf dem Kopf seinen dunkel-violetten Kanmuri und in der Hand trägt er ein Shaku.

    Fujiwara no Ichiro

    Kampaku (Regent)

    Hyakkan-sôki no nin (Herr der Hundert Beamten)

    Keizai Sangyo Daijin (Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie)

    Tôshi no Chôja (Oberhaupt der Fujiwara)

    Einmal editiert, zuletzt von Fujiwara no Ichiro ()

  • Die drei Wächter des Waldes, die den Regenten begrüßen, tragen fließe Gewänder aus ungefärbter futunischer Seide, zusammen gehalten nur mit einem reich verzierten Seidengürtel, dessen Muster ihre Taten, Jahre und Namen auflistet. Nach deren ritueller Verbeugung mit der linken Seite des Kopfes, tritt der Farash der Wächter des Waldes, Jinak Mudina'an zwischen ihnen hervor und stellt seinen hölzernen Begrüßungsstab in die dafür vorgesehene Haltevorrichtung am Ankunftsort. Jeder Stab wird nur für den Besuch eines ausländischen Würdenträgers jener Zivilisationen geschnitzt, die als annäherend würdig angesehen werden, dem westlichen Verfall der traditionellen Werte zu widerstehen.


    Sodann nähert sich der Großwesir Jaavid Lya Gried in einer traditionellen Amtsrüstung aus Seide, farbigem Elefantenleder und Edelsteinverzierungen, in reinen Stoff gekleidete Helfer, die Erfrischungen, deftige Happen, Obst und Süßwaren reichen sowie ein Chronikschreiber der Akademie von Persuna nebst Zeichner, gewandet in ihre blauen Roben mit Seidenschärpen, welche die Worte tragen, die sie verdient haben.


    Der Großwesir nickt dem Regenten kurz zu, da andere Gesten zu intim wären und beginnt mit der traditionellen Begrüßungsformel: "Wir, die wir nach Osten schauen und die Pforte bewachen, grüßen jene, die im Schatten der Weisheit nach den Sternen streben. Möge das Licht Euch den Weg weisen und die Finsternis Euch vor den unheilvollen Trieben der Barbaren schützen. Willkommen im Heiligen Land der Schöpfung."

    Wächter der Schöpfung


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  • Verbunden mit einem längeren Nicken deutet Fujiwara eine leichte heijanische Verneigung an.


    Ich danke Euch, Gried-kakka.


    Kakka war, so erklärt es ein Dolmetscher, das heijanische Wort für Exzellenz.

    Fujiwara no Ichiro

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  • Der Großwesir gestattet sich ein kurzes Lächeln, bevor es wieder verschwindet. Dann weist er in Richtung hinter sich und meint: "Nun, Ehrwürdiger, wünscht Ihr zum Schloß mit dem Auto oder lieber per Elefant gebracht werden?"

    Wächter der Schöpfung


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  • Das mit dem Elefanten klingt sehr interessant, wann hat man denn diese Gelegenheit schon?

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  • Der Großwesir gibt eine entsprechende Geste, um fünf Elefanten bereit zu machen. Dann ruft er die Helfer, um den Gästen den Aufstieg zu erleichtern. Derweil räumen die Sicherheitskräfte den üblichen Aufstieg zum Schloß. "Nun, wenn Ihr es wünscht, hier jedes Mal."

    Wächter der Schöpfung


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  • Hai, so ist es.


    Sitzt nun auf dem Elefanten.


    das ist tatsächlich mal etwas besonderes.

    Fujiwara no Ichiro

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    Tôshi no Chôja (Oberhaupt der Fujiwara)

  • Dem Gast wurde eine genügsame, weiße ältere Elefantenkuh zugewiesen, die im Vergleich zu dem störrischen Bullen am Ende des Zuges zu keinen plötzlichen und unerwarteten Bewegungen neigt. Der Großwesir hat derweil den jungen Elefanten hinter dem Gast bestiegen und so zieht sich die Karawane langsam durch die Prachtrampen in der Altstadt, wo die ehemals engen Gassen längst breiten bepflanzten Alleen und Gärten gewichen sind, die gegen die Hitze zum Teil mit luftigen Planen überdeckt wurden, welche allseits den flammenden Phönix von Banaba zeigen.


    Nach etwa vierzig Minuten erreicht man schließlich das Plateau der flammenden Sonnen, welches die Altstadt von den Anlagen des Palastes trennt. Hier beginnen die äußeren Quartiere und Ministerien, doch dahinter kann man pyramidenartig die höheren Geschosse des inneren Palastes erahnen. In die Flanke des Gebirges gebaut ergießen sich hier die Quellwasser des Satras mitten durch die Palastanlage und Wasserfälle sind sowohl Teil der Gartenanlage als auch Teil einiger Konstruktionen in den Gebäude. Die äußeren Gebäude sind im Vergleich zum schwarzen Obsidian des oberen Palastes lediglich aus verputzten, verzierten und bemalten Stein, der von Dutzenden Pflegern regelmäßig von Staub und Hitzeschäden gereinigt wird. Auf den Zinnen der äußeren Gebäude brennen die ewigen Feuer des Phönix mit weißem Rauch, der nach seltenen Gewürzen riecht.


    Am Ende des Plateaus erstreckt sich das gewaltige Tor der Flammen der Wahrheit, ein von rubinenen menschengroßen Phönixstatuen gesäumtes Bauwerk, dass sich bis zu vier Stockwerke hoch erstreckt. Im Schatten dieser Statuen befinden sich immerblühende rote Blumengärten, in denen Priester die Pilger anleiten, die in geduldigen Schlangen zu den Meditationswiesen und -räumen gebracht werden. Mit dem Eintreffen der Karawane öffnet sich das Tor und die Garden des Inneren Palastes treten in ihren Gewändern aus Seide und Stoff hervor, um die Elefanten zu den Ställen zu geleiten, während die Menge von den Priestern auf Abstand gehalten wird.


    Hinter dem Tor öffnet sich der Blick auf eine Wehranlage, die den äußeren Bereich von dem eigentlichen Palast abschirmt, aber mittlerweile mit den äußeren Gebäuden so verbunden ist, dass sie keinen Verteidigungszwecken mehr dienen kann. Eine Anzahl von Kindern der verschiedenen al-banabi-Linien muss nun warten, bis die Karawane abgesattelt hat, wobei die Böden mit einem prachtvollen Besuchsteppich abgedeckt werden, auf dass die Besucher nicht den Staub des Stallbodens berühren müssen, der sich bei den Elefanten dann doch über den bemalten Kachelboden verteilt.

    Wächter der Schöpfung


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  • Wirklich ein atemberaubender Anblick, Kakka.

    Fujiwara no Ichiro

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  • Mit dem Eintreffen der Delegation erreicht eine ältere, hoch gewachsene Frau in einem Gewand, das bis zum Boden reicht und auch dort hinter ihr entlanggleitet den Vorplatz. Das Gewand ist so gearbeitet, dass es einen prachtvollen Pfau abbildet, dessen äußerste Federn ihre Schleppe bilden. Auf dem Kopf werden ihre grauen, langsträhnigen Haare von einem Diadem mit schwarzen und weißen Perlen zurückgehalten. Ihr Blick ist stets star auf den Horizont gerichtet und sie scheint die in schwarze und weiße Schutzanzüge gekleidet Militärgruppe um sie herum wenig zu beachten. Als die Prozession den äußeren Bereich betritt, sinken alle Futunen, darunter auch der bereits abgestiegene Growesir für einen Moment auf ein Knie herab, bevor sie sich schweigend wieder aufrichten aus Respekt vor der Stimme der Götter, der heiligen Mahdia Fareshtas Hohtas - Prophetin. In früheren Zeiten wäre es üblich gewesen, alle Fremden sofort und schnellsmöglich auf der Stelle hinzurichten, da ihr Anblick nur den Futunen zu sehen vorbehalten war. Wie zu erwarten, beachtet die Mahdia weder den Großwesir noch seine Gäste und verlässt den Palast durch das geöffnete Tor, zweifellos um den Rückweg nach Goman zum Großen Tempel anzutreten.


    Dann wendet sich der Großwesir, während er seinen Anzug glättet, wieder zu seinem Gast um: "Es erfüllt mein Herz mit Freude, dass Ihr das so seht, Kampaku." Er strafft sich, als ihm bewusst wird, wer gleich aus dem Palast kommen wird, wenn die Mahdia schon am Gehen ist. "Wenn Ihr nichts dagegen habt, würde ich eine schnelle Räumung des Bereiches vorschlagen. Gleich werden hier andere . . . Würdenträger der futunischen Reiche auftauchen und nicht allen ist es gegeben, sich aus offiziellen Regierungsgeschäften herauszuhalten."

    Wächter der Schöpfung


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  • Schließlich erreichen sie ein passendes Büro und der Großwesir meint zu seinem Gast:


    "Ihr wolltet über Chinopien und Renzia sprechen - welche Ansichten besitzt Heijan denn zu diesen Themen?"

    Wächter der Schöpfung


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  • Hatte sich, als er das Verhalten der Futunen sah, sehr tief auf heijanische Art und Weise verneigt, also die Arme an die Körperseiten gepresst und den Oberkörper vorgebeugt. Den Kami, also Göttern, und deren Propheten und Priestern gebührte Respekt.


    Im Büro beginnt dann das Gespräch.


    Hai, für Heijan sind Chinopien als Brudernation und Renzia als unser Kontinent von besonderer Bedeutung. Hof und Regierung interessieren sich deshalb dafür, was Futuna in beiden Fällen vor hat, Kakka.

    Fujiwara no Ichiro

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    Tôshi no Chôja (Oberhaupt der Fujiwara)

  • Der Großwesir hat zum Anfang des Gesprächs seine Gesichtszüge zu einer Maske erstarren lassen und spricht mit monotoner Stimme:


    "Chinopien ist der wichtigste Verbündete der futunischen Zivilisation, insofern sind seine Stabilität und Stellung für uns von besonderer Bedeutung. Sollte die derzeitige Instabilität wirksam von innen her beseitigt werden, so ist das zu begrüßen. Sollte dies nicht der Fall sein, so hat nimmt sich Futuna das Vorrecht, dies selbst zu erledigen. Davon abgesehen hat Futuna an Renzia weniger Interesse als am Asurik. Wir sind eine Zivilsation der Seefahrer und Händler. Solange es keine Probleme in wirtschaftlicher oder stabiltätsbeeinflussender Hinsicht gibt, wird sich der Verband futunischer Staaten reaktiv verhalten."

    Wächter der Schöpfung


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  • Haben Sie dann schon vom Großen Asurik-Vertrag gehört, Kakka?

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  • Der Großwesir zuckt mit den Schultern.


    "In gewisser Weise ja, Emir Lande hat darüber gesprochen. Kollidiert dieser Vertrag mit Bündnispflichten im Fall von Interessenskonflikten?"

    Wächter der Schöpfung


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