Operation „Steppenbrand“

  • Die Operation „Steppenbrand“ ist eine militärische Operation zum Schutz der Interessen des Schwarzen Hahns im Raum westlich des Grossen Binnensees.


    Ziel der Operation ist die Kontrolle des gesamten Gebietes, das an den Grossen Binnensee grenzt, in einer Tiefe von vielen hundert Kilometern. Der Grosse Binnensee ist der See des Schwarzen Hahns und darf niemals dessen Grenze sein!


    Die Auslösung der Operation erfolgt, weil imperialistische Mächte wiederholt ihre Absicht zum Erwerb von Kolonien in Westnerica geäussert haben. Die Umsetzung dieser Absichten wird hiermit zunichte gemacht und den imperialistischen Mächten werden ihre Grenzen aufgezeigt. Wer in Westnerica Kolonien etablieren will, kann sich als mit dem Schwarzen Hahn im Kriegszustand befindlich betrachten.

  • Der Kommandeur der 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division meldet wie befohlen die Einsatzbereitschaft seiner Division und wartet auf das Codewort für die Auslösung der Operation „Steppenbrand“.


    Die Division steht im Raum Sperrfort West voll aufmunitioniert und aufgetankt zum Vorstoss Richtung Westen bereit.

    Oberstdivisionär des Schwarzen Hahns

    Kommandeur der 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division

    Kommandeur der Militärschule des Schwarzen Hahns

  • Derweil wartet in Südwacht ganz im Südwesten des Schwarzhahnlandes die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Divison ebenfalls auf das Codewort. Auch sie wird tief nach Westen vorstossen, muss vorher aber noch die Südspitze des Grossen Binnensees umrunden.

  • Das futunische Oberkommando wertet entsprechende Satellitenaufnahmen in Tzaris aus. Die Erste Arsham Bitaa Marjaan ist besorgt über mögliche Reaktionen des Hohen Rates und der Regierung, schwingt doch in der Etablierung der Hegemonie der alte Anspruch auf Vorherrschaft in Nerica mit. Zudem hat der Bund des Einhorns mehrmals massiv dafür geworben, sämtliche Fremdherrschaft auf dem Kontinent zu beenden, wobei er den Schwarzen Hahn, Verland und diverse Kolonialgebilde mehrheitlich als fremd bezeichnet hat. Da er daran jedoch auch Volksabstimmungen in Khotso und Deret zur möglichen vollen Souveränität knüpft, wird zumindest letzterem Plan wenig Erfolg eingeräumt.

    Wächter der Schöpfung


    Futunische Erzähler-ID (Diese ID verkörpert nur NPCs und tritt nie als sie selbst auf)

    Einmal editiert, zuletzt von Gilgamesh ()

  • Vom Zwölferrat ist das Codewort für die Auslösung der Operation eingetroffen. In den frühen Morgenstunden setzen sich motorisierte Kolonnen der beiden eingesetzen Divisonen in Bewegung.


    Die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division stösst mit vier Kampfgruppen von Südwacht aus wie folgt vor:


    - Kampfgruppe Infanterieregiment 1 in südöstliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 2 in südwestliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 3 um die Südspitze des Grossen Binnensees herum Richtung Westen

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 4 um die Südspitze des Grossen Binnensees herum Richtung Nordwesten mit dem Ziel, sich mit den Angriffsspitzen der 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division zu verbinden.


    Die 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division stösst mit vier Kampfgruppen von Sperrfort West aus wie folgt vor:


    - Kampfgruppe Infanterieregiment 5 in südliche Richtung mit dem Ziel, sich mit der Kampfgruppe Infanterieregiment 4 der 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Divsion zu vereinigen

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 6 in südwestliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 7 in westliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 8 in nordwestliche Richtung

  • Jeder Kampfgruppe fliegt eine Aufklärungsdrohne voraus und erkundet aus der Luft die vorgesehene Marschroute. Wobei von Strassen keine Rede sein kann; die Geländefahrzeuge einer Kampfgruppe der Schwarzhahnisten fahren einfach nebeneinander in einem Dutzend Kolonnen durch die Savanne. Immerhin werden dabei Höchstgeschwindigkeiten von 25 km/h erreicht. Die Infanteristen sind zwar eng auf Lastern zusammengepfercht, aber immer noch besser als marschieren.


    In der Luft sind auch die zwölf Leichtflugzeuge jeder Division. Sie bilden sechs Doppelpatrouillen, die das Zwischengelände zwischen den vorstossenden Kampfgruppen abfliegen und weit in die Tiefe des zu erobernden Raumes vordringen. Das Gebiet ist völlig unbekannt, doch rechnet man nicht, in den ersten Tagen auf staatliche Strukturen zu treffen, weil man sonst schon früher mit solchen Kontakt gehabt hätte. Was die Tiefe des Raumes betrifft, bleibt aber alles offen. Hier müssen die Luftpatrouillen erste Hinweise liefern.

  • Steht am Rand einer Staubpiste auf einem schnell gezimmerten Podest und lässt sein Regiment wie bei einer Parade an sich vorbeifahren. Dann setzt er sich in den bereitstehenden Hubschrauber und fliegt zu seinem weit vorne in der Kolonne fahrenden Kommandofahrzeug und steigt in dieses um.


    Vorwärts nach Westen! So schnell und tief wie möglich!

    Oberst des Schwarzen Hahns

    Kommandeur des Schwarzhahn-Freiwilligen-Infanterieregiments Nr. 7 „Rapax“

    Träger des Honoris Crux für seinen Einsatz auf Aotea, Provinz Geelong, Stralien

    Vogt der Hügelstadt Büffelfurt

  • Statusmeldungen des Vormarsches im Rahmen der Operation STEPPENBRAND:



    Die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division ist mit sämtlichen vier Kampfgruppen nur wenige hundert Kilometer vorwärtsgekommen:


    Kampfgruppe Infanterieregiment 1 (Vorstoss in südöstliche Richtung) und Kampfgruppe Infanterieregiment 2 (Vorstoss in südwestliche Richtung) stehen vor einem Regenwald, der für Fahrzeuge undurchdringlich ist und sich gemäss Luftaufklärung hunderte Kilometer nach Süden fortsetzt.


    Kampfgruppe Infanterieregiment 3 und Kampfgruppe Infanterieregiment 4 (Vorstoss um die Südspitze des Grossen Binnensees herum ) stehen vor einem ausgedehnten Sumpfgebiet; die Luftaufklärung ergibt, dass es sich um das riesige Delta eine Flusses handelt, welcher in den Grossen Binnensee entwässert.


    Ein weiterer Vorstoss der Division erscheint nach den Bildern der Luftaufklärung als aussichtslos. Befehl: Die Division marschiert zurück nach Südwacht, reorganisert sich und hält sich für weitere Aufgaben bereit.



    Die 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division ist teilweise weit in unbekanntes Gebiet vorgestossen:


    Kampfgruppe Infanterieregiment 5 (Vorstoss in südliche Richtung) und Kampfgruppe Infanterieregiment 6 (Vorstoss in südwestliche Richtung) stehen am Ufer eines grossen Flusses, ohne diesen überqueren zu können.


    Kampfgruppe Infanterieregiment 7 ist sehr weit nach Westen vorgestossen und steht am Rande einer Sand- und Geröllwüste.


    Kampfgruppe Infanterieregiment 8 (Vorstoss in nordwestliche Richtung) steht ebenfalls am Rande einer Sandwüste.


    Ein weiterer Vorstoss der vier Kampfgruppen der 2. Division macht wenig Sinn; die Division hat die natürlichen Barrieren des Interessensraumes des Schwarzen Hahns erreicht. Befehl: Die vier Kampfgruppen errichten je ein Basislager, reorganisieren sich und halten sich für weitere Aufgaben bereit.

  • Den vier Kampfgruppen der 2. Division folgen auf den Fuss Eisenbahnpionier-Abteilungen der Organisation ODIN. Im Akkord wird eine Eisenbahnlinie von Sperrfort West in die Mitte des eroberten Raumes vorgetrieben. Irgendwann in der Mitte soll sich die Linie dann verzweigen und zu den vier Basislagern der 2. Division führen. Im Endeffekt werden dort bald Hügelstädte entstehen.


    Der Schwarze Hahn ist in dieses Gebiet vorgestossen, um es für sich in Besitz zu nehmen.

  • Mittlerweile ist die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division per Eisenbahn nach Aquilania, der Hafenmetropole des Schwarzen Hahns, transportiert worden. Dort wird das Infanterieregiment 4, verstärkt mit Artillerie und dem Lufteinsatzbataillon der 1. Division, in zwei Fähren verladen.