Sehr geerter Herr Präsident, werte Mitglieder des Hohen Hauses,
meine letzte Amtszeit als Kanzlerin, die nun bereits vor einem Jahr endete, war wahrlich kein Ruhmesblatt für mich. Teilweise bedingt duch die Doppelbelastung mit dem Amt der Präsidentin der Föderation, durch persönliche Versäumisse, aber auch durch gesudheitliche Probleme ist es mir innerhalb meiner Amtszeit, aber auch darüber hinaus nicht gelungen, das Amt der Regierungchefin des Freistaats so auszuführen, wie es die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes erwarten durften. Dafür möchte ich an dieser Stalle in aller Form um Entschuldigung bitten.
Und auch wenn die meisten Hinderungsgründe für eine erfolgreiche Regierungsarbeit, die in meiner Person und meinem persönlichen Umfeld verortet werden können, aktuell ausgeräumt sein dürften, habe ich grundsätzlich derzeit keine Ambitionen, mich erneut um das Amt der Kanzlerin zu bewerben. Ich bin der festen Überzeugung, dass es im Freistaat noch andere geeignete Mitbürger gibt, die mit viel Enthusiasmus, guten Kenntnissen und Erfahrungen, sowie einem gehörigen Maß an Patriotismus für unser Land das Amt des Staatsoberhauptes und Regierungschef übernehmen können.
Nur für den, hoffentlich nicht eintretende Fall, dass sich kurzfristig kein geeigneter und gewillter Bewerber für das Amt des Kanzlers findet, würde ich zur Verhinderung des Föderationszwangs für eine erneute Kandidatur zur Verfügung stehen.