Beiträge von Hans von Brunnstatt

    Mal was ganz anderes. Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen. Es geht um Gegenwartsliteratur. Ich verzweifle.


    Ich kann nicht erkennen, wer die grossen Schriftsteller unserer Zeit sind. Gehe ich in unseren Schweizer Städten in die grossen Buchläden und frage nach den bedeutendsten deutschsprachigen Literaten, bekomme ich die Antwort, es gäbe keine. Böll, Dürrenmatt und Frisch - das mussten wir in den 80ern in der Schule lesen. Aber seither sind 30 Jahre vergangen. Der Zweite Weltkrieg ist nun doch über 70 Jahre her und 68 auch schon über 50 und doch drücken dieses Thema bzw. diese Autoren immer noch durch.


    Wo sind die jungen Cracks der Literaturszene? Gibt es wirklich keine? Was muss heute ein deutscher Abiturient an Gegenwartsliteratur lesen?

    Ich bin nicht ins turanische Forum gekommen, um zu streiten. In meinem Unterforum war es mir wohl und alles lief ordentlich ab. Der Ausbruch aus diesem Refugium mit der Bengalisim sorgt nun aber wegen des wohl für alle Beteiligten überraschenden und unangenehmen Auftretens des Kushiten für Irritationen. Ich werde dies nicht mehr weiter kommentieren und mich aus der Bengalisim simon und simoff zurückziehen und damit dem Streit aus dem Weg gehen.

    Melde mich zurück.


    Von einer interessanten Reise übrigens. Republik Moldawien inkl. ein früheres Dorf der Bessarabiendeutschen, Besuch bei den Gagausen, beim moldawischen Zigeunerbaron (kein Witz, war ein ganz spezielles Erlebnis), in einem Höhlenkloster, Aufenthalt in Transnistrien und schliesslich in Odessa. Bei der Potemkintreppe hat sich keine Mutter mit ihrem Kinderwagen hingetraut; den hätten wir nämlich sofort geklaut und Sergei Eisenstein-mässig die Treppe runtergeschubst (natürlich ohne Kind, wir sind ja keine Barbaren wie die zaristischen Soldaten).

    Der Kushite zeigt sich uneinsichtig und beratungsresistent. Ich habe keinerlei Lust, mit dieser Person nach dem gezeigten Auftreten in einer gemeinsamen Simulation zu spielen. Entweder der ist dabei und ich nicht oder umgekehrt. Ich bin vom Samstag, 18. Mai bis Montag, 27. Mai auf einer Reise in Moldawien, Transnistrien und Odessa. Wenn der Kushite dann immer noch in die Simulation hineinstört, ziehe ich mich daraus definitiv zurück. Bis zu diesem Entschluss ist die Sim meinerseits sistiert, d.h. von mir kommt nichts mehr bis zum endgültigen Entscheid.

    Wie gehen wir jetzt weiter vor mit dieser Kush-Einmischungs-Geschichte? Ich schlage vor, Kush in unserer Bengali-Sim komplett zu ignorieren.


    Begründung:

    a) trampelt einfach unangemeldet und ohne Vorwarnung in unsere Sim,

    b) hält sich nicht an elementare Simulationsregeln,

    c) setzt einen einzigen dürren Post ab, der nicht einmal ansatzweise die für eine ansprechende Simulation unter Erwachsenen schöpferische Höhe erreicht und

    d) lässt dann drei Tage nichts mehr von sich hören.

    Sigrid Sigurdsdottir

    Wenn dein Nachbar in seiner Wohnung eine Party schmeisst, gehst du dann spontan ohne Einladung rüber, trittst ein ohne zu klopfen und nimmst dir unaufgefordert und wortlos die Masse der besten Häppchen? Was glaubst du, was würden der Partynachbar und seine geladenen Gäste von so einem Typen halten? Was würdest du selbst von so einem Eindringling halten, wenn du die Party schmeissen würdest? Würdest du ihm mangelnden Anstand vorwerfen und ihn an die Türe setzen?

    Ich bin überrascht über die Kampfkraft des Ophirwachpersonals. Ich dachte an ein paar Securityleute mit coolen Sonnenbrillen und nun setzen die Panzerfahrzeuge ein und können sich dem geballten Angriff eines Infanterieregiments widersetzen. Wie ist diese Truppe zusammengesetzt, dass sie den Hafen halten können soll?

    Ich verstehe wieder nicht, insbesondere nicht, weshalb dein Posting im Simoff-Thread "Zank" gesetzt wurde. Es wurde ja Bengali angegriffen und nicht Kush. Das kann dir doch simoff egal sein, was in Bengali passiert bzw. geht dich nichts an und braucht keine Stellen bei dir zu erregen (simoff). Simon kann der Angriff selbstverständlich gewisse Stellen erregen, aber dann ist das auch im simon in Kush zu behandeln und nicht ins simoff in Turanien zu ziehen. Du als langjähriges Mitglied der MN-Szene kennst doch genau den Unterschied zwischen simoff und simon. Also was soll das??

    Mir ist nicht klar, wie die aktuelle Situation ist. Die Simulation ist etwas gar schnell abgelaufen. Nach dem Überfall auf Flugplatz, Stadt und Hafen von Tarkin City benötigen beide Seiten jetzt etwas Zeit, um sich zu konsolidieren und auf die weiteren Kämpfe vorzubereiten. Ich schlage deshalb vor:


    a) Der Flugplatz von Tarkin City ist vom SH eingenommen, jeder Feindwiderstand erloschen. Kein zusätzlicher Simulationsbedarf hierfür.


    b) Tarkin City wird vom SH eingenommen, bevor die Bengali-Armee heran ist. Die Einnahme kann noch simuliert werden, das Resultat steht aber fest.


    c) Der SH kontrolliert weiträumig das Gebiet um die Stadt Tarkin City, inkl. Stadt, Flugplatz und Hafen (sofern die Stadt einen Hafen hat).


    d) Bis die Bengali-Armee mobilisiert und an dieses Gebiet sub. c) heran ist, vergehen mindestens zehn Tage. In dieser Zeit hat der SH Gelegenheit gehabt, zusätzliche Kräfte in Stärke eines Regiments mit etwas Artillerie heranzufliegen. Soll so aber noch simuliert werden.


    Das nimmt etwas Drive aus der Simulation und überhetzt die Abläufe nicht und wir gewinnen Zeit für ein paar schöne Simulation am Rande des Geschehens.


    Vielleicht sollte auch die Bengali-Armee nicht unkontrolliert und unvorbereitet auf den Schwarzen Hahn und vor allem auf das Feuer der Marineflieger vom valorischen Flugzeugträger treffen. Der Einsatz von Kampfflugzeugen sollte die Bengali-Militärführung warnen, dass ein starker Gegner da ist. Möglicherweise sollte der bengalische Herrscher sich irgendwo Unterstützung suchen (bitte nicht gleich Astor, Dreibürgen oder die Chinopen). Dieses Suchen, Finden und Heranführen von Unterstützung braucht Zeit. Zwar kommt diese Zeit auch dem SH zugute, weil er Verstärkungen heranführen wird, aber eine möglicherweise geschlagene Bengali-Armee wird dem SH erst recht die Tore ins gesamte Bengali-Gebiet öffnen. Ich gebe diesen Aspekt zu bedenken.