Beiträge von Der Schwarze Hahn

    Ave Lukas Notaras! Morituri te Salutant!


    Klar können wir das so machen. Der Schwarze Hahn hätte sich so ein Angebot gewiss nicht entgehen lassen. Und die Kinder sind heute sicher wertvolle Mitglieder des Schwarzen Hahns, in Ausbildung zu höheren militärischen und zivilen Funktionen der schwarzhahnischen Gesellschaft.

    Denken Sie, was Sie wollen, Herr Professor. Jeder, der im Krieg über lange Zeiträume in ständiger Todesgefahr war wie wir es waren, der weiss, dass es zwischen Himmel und Erde Dinge gibt, die rational mit Wissenschaft nicht erklärbar sind. Wir haben Sachen gesehen und erlebt, das glaubt eh keiner, so wie Sie jetzt gerade eben. Tun Sie uns nur als Märchenerzähler ab, das stört uns nicht.


    Die beiden Geheimdienstleute widmen sich wieder ihrem Tablet bzw. Buch.

    Nachdem ihm sich die Nackenhaare wieder etwas gelegt hat, wird auch der andere Geheimdienstler gesprächig.


    Und das mit dem Dimensionstor, Herr Professor, das gibt es. Ich habe es selbst gesehen! Damit hat der Schwarze Hahn früher seine Invasionen in tote Länder gemacht und die ausgeplündert und alles zusammengerafft, was ihm in die Hände geriet. Ich war damals einfacher Soldat im Regiment Rapax und war einmal bei so einem Raid dabei. Das Problem beim Dimensionstor war, dass nur ein Lkw gleichzeitig durchpasste und es so sehr gefährliche Staus auf der anderen Seite gab. Wenn da ein Gegner, der sich gefasst hatte, dazwischenschlug, waren schlimme Verluste vorprogrammiert.


    Und das zweite Problem mit dem Ding war, dass man es nicht richtig justieren konnte und nie genau wusste, was auf der anderen Seite war. Wenn auf der anderen Seite Wasser war und sich das Tor öffnete, ergoss sich das Meer oder der See auf die Schwarzhahnseite und alles soff ab. Deshalb hat man es nur einen kleinen Spalt aufgemacht und dahinter eine riesige Halle gebaut, in die das Wasser oder giftige Dämpfe oder so Zeugs aufgefangen werden konnten. Der Einsatz dieses Dimensionstores war auch für unsere Seite sehr gefährlich. Das hat mir ein Vetter von mir erzählt, der bei der Militärpolizei diente und immer nahe dran war an dem Ding.


    Und das dritte Problem war, dass die Staaten der mikronationalen Welt das Dimensionstor gar nicht mochten. Wenn der Hahn es noch einige Male eingesetzt hätte, dann wäre es zweifellos ein Atombombenziel geworden. Aus diesem Grund hat der Zwölferrat das Tor versteckt. Aber es ist da und eine Hügelstadt steht heute darauf. Aber unter dieser Hügelstadt lauert das Tor auf seinen Einsatz. Das hat mir der Vetter von der Militärpolizei erzählt und der weiss es von einer Prostituierten. Einer vom Zwölferrat hat der das bei einem Schäferstündchen geplaudert!


    Es gibt Dinge, mein lieber Herr Professor, da möchten Sie lieber nicht genau Bescheid wissen.

    Die Geschichte von der Spinnenfrau zum Beispiel. Sie kommt aus dem Nebel, schiesst ihre Fäden auf dich ab, wickelt dich ein und schleppt dich in ihr Netz, wo du dann ihr und ihrer Brut als lebendes Futter dienst.


    Oder die Harpyen, die in den alten Affenbrotbäumen am Ufer nisten und sich in der Dunkelheit ihre Opfer suchen. Was glaubt ihr wohl, warum es hier keine Zivilsationen mehr gibt und sich der Schwarze Hahn in seinen Hügelstädten eingebunkert hat? Dieses Land gehört dem Teufel und ist verflucht. Nur in den Hügelstädten sind wir vor all diesen Dämonen sicher. Was meint ihr, warum in jeder Hügelstadt das Kreuz der Kirche der höchste Punkt ist? Nur das Kreuz hält uns diese Viecher vom Leib!


    Hört ihr, wie die Affen kreischen? Sicher fliegen ein paar Harpyien um sie herum und suchen mit ihren hübschen Frauenköpfen nach Affenfleisch, in das sie ihre Klauen schlagen können ...

    Eines Abends, die beiden Geheimdienstleute langweilen sich am Lagerfeuer wieder zu Tode, legt der eine seine Tablet zur Seite und witzelt den Professor an:


    He Professor, wenn Sie ein Dimensionstor finden, sagen Sie das unserem General, der sucht sowas nämlich!


    Der andere Geheimdienstler legt sein Buch zur Seite und lacht nicht über den Witz.


    Pass bloss auf, dass wir hier nicht Sachen finden, die besser nicht gefunden werden. Ich hab da schon Zeugs über alte Zivilisationen und deren schwarze Künste gelesen, da sträuben sich mir die Nackenhaare.


    Wie zur Bestätigung hört man hysterisches Schreien einer Affenhorde ganz in der Nähe. Die beiden Geheimdienstler greifen reflexartig nach ihren Gewehren, die nie weiter als eine Armlänge von ihnen entfernt sind.

    Den beiden Aufpassern ist es herzlich egal, was Rousseau macht. Bitter, dass sie diesen Auftrag gefasst haben, denn am Ufer des Grossen Binnensees mag es vielleicht Artefakte früherer Zivilisationen geben, aber keine Hinterlassenschaft der aktuellen Gesellschaft - sprich keine Bars, Nachtclubs und Restaurants. Und Pizza liefert auch keiner hierher. Aber Lagerfeuerromantik hat ja auch seinen Reiz. Nur sollte man nachts nicht allzuweit von den Lagerfeuern weg. Wegen den Krokodilen und den Schlangen.

    Dem Chef der valorischen Militärdelegation wird mitgeteilt, dass in Kürze ein Manöver der Luftwaffe des Schwarzen Hahns mit Bodentruppen stattfinden wird. Übungstruppe soll das Infanterieregiment Nr. 7 „Rapax“ sein.


    In diesem Zusammenhang wird gefragt, ob Valorien nicht auch ein paar Bataillone Kampftruppen im Schwarzhahnland trainieren will.

    Die paar wenigen Luftwaffenangehörigen des Schwarzen Hahns suchen schnell den intensiven Kontakt mit den valorischen Piloten, um von ihnen zu lernen, wie Kampfjets taktisch effizient eingesetzt werden. Allerdings setzt der vorbestimmte Finanzrahmen den Wünschen der schwarzhahnischen Piloten bald die ersten Schranken, nachdem bekannt wurde, dass eine Flugstunde mit einem Jet 30.000 Astor-$ kostet. Schnell wird der Ruf nach Flugsimulatoren laut.

    Die Landeerlaubnis wird erteilt und die gelandeten Kampfjets werden mit "Follow me"-Jeeps zu ihren Abstellplätzen geleitet. Den Piloten werden die in Bau befindlichen Flugzeugkavernen aus Beton gezeigt. Bald wird man die Kampfflugzeuge vollständig geschützt vor Handstreichen unterbringen können.

    Das Schwergewicht der Bautätigkeiten liegt nun bei sieben neuen Hügelstädten im besetzten Gebiet westlich des Grossen Sees. So schnell werden diese allerdings nicht bezugsbereit sein, denn sie werden zeitgleich gebaut. Noch unklar ist, wer überhaupt diese Städte im nericanischen Nirgendwo besiedeln soll. Die Bevölkerung muss zuerst von irgendwo auf der Welt verschleppt werden. Von woher, wissen allerdings die Ingenieure der Organisation ODIN nicht. Die diesbezüglichen Angriffsplanungen sind Sache des Generalstabes.

    An einem Punkt entlang der neuen Eisenbahn ist ein Feldflugplatz entstanden, sogar mit einer Hartbelagpiste, damit auch die neuen aus Valorien gelieferten Düsenjets landen und starten können. Der Flugplatz soll auch der valorischen Luftwaffe offen stehen.

    Eure Karte bleibt aber so bestehen, oder?


    Ich würde gerne mit euch interagieren und euer Zipfel am Grossen Binnensee ist mit Stadt und Hafen Accre sehr interessant für mich. Unklar sind mir die politischen Machtverhältnisse im Südwesten von Kijanibonde. Herrschen dort Kommunisten? Kommunisten sind per Definition Todfeinde des pseudofeudalistischen Schwarzen Hahns.


    Gerade gestern am späten Nachmittag habe ich im MN-Wiki herumgesurft und mir Notizen für mögliche zu erstellende Artikel gemacht. Es wäre aber schon gut, wenn ich wüsste, wie es mit Kijanibonde weitergeht. Du und ich und andere sind ja schon ewig in den MNs und haben unsere Babys, du dieses Targa und ich den Schwarzen Hahn und vorher die Söldner in Nambewe (die bei dir mal Pferde gekauft haben). Es würde mich freuen, wieder so Simulationen machen zu können.

    Politisch expandieren wir (bzw. ich, bin ja alleine) gerade im Westen des Sees, siehe hier. Dabei geht es mir darum, einen gewissen Puffer gegenüber allfälligen anderen MNs zu haben; konkret befürchtete ich, dass sich Barnstorvia den ganzen Nordwesten Nericas bis zum grossen Binnensee krallen würde im Sinne einer Kopie des RL-französischen Kolonialreiches in Nordwestafrika. Für Bescheidenheit sind die Barnstorvier ja nicht gerade bekannt. Saxburger hat mich dann aber überzeugt, den See nicht ganz zu umfassen, damit auch andere in der Zukunft dort noch andocken können.


    Es wird also irgendwann im Westen des Grossen Binnensees eine (nicht allzu grosse) Gebietserweiterung geben. Das Gebiet wird mit Valorien zusammen ausgestaltet werden, d.h. wollen dort einen Stützpunkt.


    Immer noch politisch ist natürlich euer Zugang zum See ein grässliches Hindernis für die Verbindung des Schwarzhahnlandes zur „Kanalzone“. Dort würde ich gerne bei Gelegenheit mal über eine Eisenbahn-Transitstrecke zwischen Nordwacht und Sperrfort Ost reden. Eine erste Kontaktaufnahme meinerseits in Kijanibonde ist leider vor einigen Monaten gescheitert.

    Moins Mehregaan! Vielen Dank für die Kontaktaufnahme, wäre ja eigentlich an mir als der Neue in dieser Region gewesen, aber die liebe Zeit halt. Sehr gerne würde ich mit dir ein paar Absprachen machen, d.h. du bist gerade im Begriff, eine offene Tür einzurennen. 😊


    Vielleicht zuerst zur Geographie. Ist die unsere Karte bekannt?


    Mit einem Namen für den See tue ich mich seit Jahren schwer und nannte in mangels Ideen einfach „Grosser Binnensee“ oder sowas. Victoria-See finde ich jetzt nicht sooo prickelnd, vielleicht dann eher nach einem Protagonisten der MN-Welt, nicht der RL-Welt. Ihr wart zuerst da - hast du eventuell eine markante Person? Vielleicht sogar „Mehregaan-See“? Warum nicht?