Beiträge von Arjen Steenbreker

    sitzt auf seiner Terrasse und schaut interessiert dem Treiben in der großen Schleuse zu


    Hm, ich werde wohl mal nach Blumenquell reisen und im hoofkwartier die Lage sondieren, ob die Swart Haan nicht doch eine Verwendung für mich hat. Das Dasein als pensioenaris ist doch nicht das Richtige für mich.

    Katzen nicht essen? Was weiß denn diese Bücherschnepfe vom wahren Leben. Die soll erst mal drei Wochen durch die Wüste marschieren und dann in irgendeinem Dreckskaff am Arsch der Welt als einzig lebende Tiere nur Katzen vorfinden. Dann so einen Kater gegrillt - einfach himmlich.


    Aber wenn es die Umstände hergeben wäre eine richtige Wohlstandskatze mit ordenlich was auf den Rippen im Speckmantel natürlich wesentlich besser. Ich hab auch mal, ich weiß nicht mehr genau wo, die Haute cuisine der Katzenküche erleben dürfen, oder eher müssen. Wildfang-Muschi an Rucola-Spitzen, im Dialog mit Kresse-Herzen und einer Jus aus Pfauen-Zungen - pfui Deibel, die arme Katze ...

    Rentner klingt schon mal gut, aber das Andere doch sehr viel interessanter. So ein direkter Draht zum Rat ist doch sicher von Vorteil.


    nimmt zwischendurch mal ein paar Schlucke des Weins seines Gastes


    Hm, sehr gut. Einen guten Tropfen habe ich in letzter Zeit viel zu oft vermissen müssen.


    blickt immer wieder zur Eisenbahnbrücke


    Wissen Sie vielleicht doch genaueres über den Hintergrund der Truppenbewegungen? Wer wäre denn aus Ihrer Erfahrung heraus wohl der richtige Ansprechpartner wenn man sich bei einer interessanten und möglicherweise auch lohnenswerten Aktion unserer Truppen beteiligen möchte?

    Flaschenkühler? Tut mir leid, solchen Luxus habe ich mir hier noch nicht zugelegt. Aber lassen Sie uns die Flasche in einen Eimer mit Eisstücken stellen. Das gibt es beides zum Glück in meinem Haushalt.


    tritt zu seinem Gast auf die Terrasse


    Ja, ich habe die Bewegungen auf der Bahnstrecke auch schon bemerkt. Da scheint sich wohl etwas anzubahnen, und ich vermute mal kein Sommercamp der Pfadfinder.


    In den letzten Wochen habe ich leider ein wenig die globalen Entwicklungen und die Aktionen des Zwölferrats, soweit sie überhaupt bekannt wurden, aus den Augen verloren. Ich sollte mich wohl mal etwas umhören, was so abgeht. Vielleicht gibt es ja auch für so einen Haudegen wie mich wieder mal etwas zu tun.


    Wenn ich einfach mal direkt sein darf, eine Frage: Was treiben Sie denn eigentlich so, wenn Sie nicht gerade auf einer Terrasse stehend einen guten Schluck genießend die Bewegungen unseres Militärs auf Schiene und Kanal beobachten?

    sieht den ihm noch fremden Mann vor seiner Tür erst etwas skeptisch an, erblickt dann die Flasche Wein und sein Blick hellt sich sofort merklich auf

    Hallo meneer Vichiers. Nett, dass Sie mal bei mir vorbeischauen. Ich habe noch nicht allzu viele Kontakte zu den Nachbarn hier knüpfen können.Und natürlich habe ich Zeit; für ein gutes Gläschen immer. Kommen Sie einfach rein und machen Sie sich's gemütlich.

    Nach seiner Rückkehr ins Schwarzhahnland hat Arjen erst mal eine Rundreise durch verschiedene Städte und Regionen des Landes gemacht, auf der Suche nach einem guten und ihm geeignet erscheinenden neuen Zuhause. Dabei hat er es in den örtlichen Lokalitäten auch ordentlich krachen lassen, von den besseren Lokalen in den größeren Städten wie Siebenkirchen und Kordania über die Kneipen in Charlesville, Hyänenbrück und Senekal bis hin zu den Hafenspelunken in Aquilania. Nach einer schrecklichen Überfahrt bei miesem Wetter mit einem kleinen Fischkutter rüber nach Hohenpfort in Seeland ist er endlich in Centerfort gelandet und hat sich entschieden, vorerst hier zu bleiben.


    Eine hübsche Wohnung in der Stadt, unweit des Kanals mit Blick auf die Schleusen war erstaunlich schnell gefunden und wurde gleich bezogen.


    Sehr schön. Hier werde ich erst mal bleiben. Centerfort entspricht am besten meinen Vorstellungen - keine zu große Stadt, aber auch nicht zu provinziell. Na und durch den Kanal mit doch diesem oder jenem internationalen Schiff sind die Leute hier sicher etwas weltoffener als im hintersten Eulenheim oder Bergwacht, wo sich Schakal und Wüstenspringmaus gute Nacht sagen.

    kann sich, ob der letzten Bemerkung seines Gegenübers ein Schmunzeln nicht verkneifen


    Guter Mann, ich weiß, dass Sie auch nur Ihre Pflicht tun, und dies im übrigen auch gut und richtig machen. Ich habe auf der Welt schon unzählige solcher Fragereien über mich ergehen lassen dürfen. Sie brauchen sich also nicht zu entschuldigen und sollten dies auch nicht tun.


    Wo ich letztens war? Ich glaube nicht, dass ich Ihnen das sagen möchte. Was ich Ihnen versichern kann, ist dass ich weder Kontakt mit Kommis oder Futuna-Terroristen noch mit den Trimontanisten hatte. Es sei denn, die sind mir unerkannt vor der Flinte herumgerannt. Aber das wäre ein sehr einseitiger und recht kurzer Kontakt gewesen. Und Atomwissenschaftler gehörten ebenfalls nicht zu der Klientel, mit denen ich mich abgegeben habe. Na und Infiniti-Fleischhersteller, oder wie Sie die nennen, kenne ich auch nicht, obwohl ich ein gutes Stück Fleisch, möglicht über offenem Feuer gegrillt, sehr zu schätzen weiß.


    Also ich gehe mal davon aus, dass Sie mit meinen Auskünften zufrieden sind. Oder haben Sie noch weitere von diesen etwas lächerlich wirkenden Fragen?

    Steenbreker zuckt gleichgültig mit den Schultern. Er hat sich schon zu oft auf der Welt in solchen Situationen wiedergefunden um noch erstaunt zu sein. Dann folgt er dem Oberstleutnant in den Nachbarraum, wo er sich auf den angebotenen Stuhl platziert.


    Und? Was gibt's zu besprechen?

    Steenbreker kehrt nach vielen Jahren im Ausland wieder in seine alte Heimat zurück. Nach der Ankunft meldet er sich am Einreiseschalter.


    Goeie dag, bonjur, good afternoon, juten tach oder wie sagt man derzeit hier? Ich wollte mich gern wieder im Lande zurückmelden. Was brauchen Sie denn für Infos über mich?