Expedition in die nördlichen Berge
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Baratawa ke ulati, ehrenwerter Graf.
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"Á la bùn dí, ehrenwerter Handelsfürst."
"Ich gebe zu, etwas aufgeregt zu sein."
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Wer eine Reise tut, dem öffnet sich die Welt, ehrenwerter Graf.
Und wie ich sehe, sind die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen. Möchten Sie zu den Männern sprechen?
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"Ja, möchte ich."
"Männer! Wir werden nun in die Ferne aufbrechen, so wie auch ich bereits aus aus der Ferne hierher kam. Wir wollen sehen, was diese Länder, was diese Stämme uns zu bieten haben. Reich belohnt, dessen bin ich sicher, werden wir wieder heimkehren, dank der Umsicht und Vorsorge meines Freundes hier, des ehrenwerten Shazam Adamu. Auf den Erfolg! Auf das Kennenlernen!"
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"Los gehts."
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"Diese Gegend ist wohl recht dünn besiedelt?"
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"Ja, die Gegend ist bergig und nur dünn besiedelt."
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In der Tat, ehrenwerter Fürst. Die Besiedlung konzentriert sich auf Radeshasa und dessen Umland. Richtung Norden leben nur wenige Menschen. Erst wieder hinter der Bergkette, die wir dort am Horizont sehen. Dies sind die Völker des äußeren Reichs, zu denen auch Ihre Übersetzerin gehört: Sie haben eine andere Muttersprache als wir, kleiden sich anders und habe andere Bräuche und Traditionen. Aber sie leisten dem Radesha-Radesha seit Jahrhunderten Tribut.
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"Also ist Bengali ein Vielvölkerstaat - genau wie meine Heimat. Ich bin gespannt auf die Menschen dort."
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Bengali im eigentlichen Sinn ist kein Vielvölkerstaat. Anders als man im Ausland oft meint, ist Bengali auch nur das Land zwischen den Bergen im Osten und dem Umland der Hauptstadt Radeshasa, manchmal noch erweitert um die Wüste bis zum Meer. Hier leben von Ausnahmen abgesehen die Ba-Angala, die "Söhne der Angala". Man könnte sie ethnische Bengaler nennen. Den Völkern, die die Wüste als Händler oder Nomaden durchziehen, oder den Stämmen in den Bergen im Norden mangelt es am edlen bengalischen Blut. Sie gehören daher nach traditioneller Sicht nicht zu Bengali, dem "Land der Söhne der Angala".
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"Aber sie sind tributpflichtig? Kontrolliert Radeshasa diese Gebiete?"
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Diese Gebiete sind dem Radesha-Radesha seit Jahrhunderten tributpflichtig. Das ist heiliges Gesetz. Niemand stellt dies in Frage.
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"Dann ist dies also geklärt."
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