SimOff
Ich hoffe, dass ich mich nicht geirrt habe und Radeshasa die Hauptstadt Bengalis ist? Falls ich falsch liege werde ich das natürlich sofort korrigieren.
Ich hoffe, dass ich mich nicht geirrt habe und Radeshasa die Hauptstadt Bengalis ist? Falls ich falsch liege werde ich das natürlich sofort korrigieren.
Du liegst richtig.
Das Empfehlungsschreiben soll kein Übergriff sein. Solltest Du es aber so empfinden, entschuldige ich mich dafür.
Keinesfalls, das Vertrauensvotum wird dankend angenommen ![]()
Baratawa ke ulati, ehrenwerte Herren!
"Peace and Prosperity to You and Your people, Your Highness," sind die ersten Worte des Diplomaten. "Ich hoffe, dass uns trotz der kurzen Vorlaufzeit zu Empfangen Euch keinerlei Unannehmlichkeiten bereitet."
Keineswegs, ehrenwerte Herren. Willkommen in Bengali am Hofe meines Vaters.
"Vielen Dank, Euer Hoheit, es ist uns eine Ehre nun auch unsere nördlichen Nachbarn kennenzulernen."
* Es gab südlich von Bengali mal ein Land, mit dem wir gewisse Probleme hatten. Sagen wir: Es gab ein paar von Missverständnisse. Das soll freilich Eure Sim nicht beeinträchtigen. Aber SimOn könnten die Bengalis etwas vorsichtig sein, was Nachbarn im Süden angeht.
"Vielen Dank."
Darf ich Ihnen etwas zu essen kommen lassen? Spezialitäten meines Landes vielleicht?
"Sehr gerne, wenn möglich würden wir allerdings auf Fleisch und Alkohol verzichten, falls das keine Umstände machen würde."
Meine Antworten kommen gerade etwas sporadisch, da ich seit Samstag aus familiären Gründen im Vereinigten Königreich bin, ich Versuche regelmäßig hier rein zu sehen.
Dann empfehle ich gewürzten Palmensaft und kandidierte Kräuter. Und dazu vielleicht Fladen aus Palmbrot?
Kein Problem. Es eilt nicht. Ich bin auch nicht jeden Tag online.
"Wir verlassen uns da ganz auf Euer Urteil."
Vielleicht können Sie mir in der Zwischenzeit von Ihrem Land erzählen, ehrenwerte Herren?
Der Diplomat lächelt, bevor er zum Vortrag ansetzt:
"Sehr gerne, Hoheit.
Das Commonwealth ist im Vergleich zu Ladinien extrem jung. Wir sind in unserer aktuellen Form gerade mal etwas mehr als 150 Jahre alt. Doch vielleicht habt ihr von unseren Ureinwohnern und ihrer antiken Hauptstadt Qosqo gehört? Sie nannten ihr Imperium damals Tawantinsuyu, bevor die Ladinier kamen und dem ein langsames Ende bereiteten.
Über die Jahrhunderte siedelten sich viele verschiedene Völker an der Küste entlang an. Wir lernten die Bräuche und Geschichte der Menschen aus Qosqo, brachten den alten Städten und Metropolen neues Leben und wuchsen zusammen.
Auch wenn wir einen Präsidenten haben und unser Staatsoberhaupt ein Senat ist, so sind wir im Grunde eine Monarchie, nur dass Menschen keine Monarchen sein können. Der Adel ist in Arcadia Tieren vorbehalten, eine Tradition deren Anfänge leider in der Geschichte verloren gegangen sind. Eine der vielen Legenden, jene die mir besonders zusagt, ist, dass der letzte Kaiser von Qosqo kinderlos verstarb, aber als einen seiner letzten Akte veranlasste, dass ein Lama, das ihm das Leben gerettet hat, zum neuen Herrscher ausgerufen werden soll.
Unsere Verfassung ist sehr komplex, doch sie dient unseren Völkern sehr gut. Wir sind eine Demokratie mit einer syndikalistischen Wirtschaftsordnung, was bedeutet, dass nicht nur unser Staat, sondern auch die Wirtschaft demokratisch angeleitet wird. Niemand kann eine Farm, eine Fabrik oder eine Bank besitzen, sie gehören allen, die dort arbeiten, zusammen und alle teilen sich den Profit gemeinschaftlich. Gewerkschaften organisieren unsere Wirtschaft, sodass sie zum Wohle aller Einwohner und unserer Handelspartner arbeitet.
Unsere Forschung ist hoch entwickelt und unsere Gesellschaft ist hoch technisiert und digitalisiert. Robotik, Raumfahrt und künstliche Intelligenz sind aktuell besonders im Aufbruch.
Ich hoffe, dass das ein gutes erstes Bild von uns darstellt. Fragt gerne, wenn Ihr mehr wissen wollt."
Gab es in den vergangenen Jahren... sagen wir: Unruhe in Ihren nördlichen Regionen?
"Vielen Dank.", sagen beide synchron zur Dienerin.
"Tatsächlich nicht. Warum fragt Ihr? Gab es Probleme in Eurem Süden?"
Nun ja, ich will nicht klagen. "Probleme" wäre zuviel gesagt.
Es gab ... Unstimmigkeiten an der Grenze. Vielleicht nur ein paar übereifrige Existenzen.
"Das ist höchst unerfreulich zu hören. Sollte es irgendetwas geben, was wir als gute Nachbarn tun können, lasst es uns einfach wissen.
Wenn Ihr wollt könnt Ihr mir gerne auch einen Überblick über Bengali geben? Die meisten unserer Informationen stammen aus zweiter oder gar dritter Hand und ich würde es bevorzugen lieber mit direkten Informationen zu arbeiten."