Beiträge von Der Schwarze Hahn

    Moins Mehregaan! Vielen Dank für die Kontaktaufnahme, wäre ja eigentlich an mir als der Neue in dieser Region gewesen, aber die liebe Zeit halt. Sehr gerne würde ich mit dir ein paar Absprachen machen, d.h. du bist gerade im Begriff, eine offene Tür einzurennen. 😊


    Vielleicht zuerst zur Geographie. Ist die unsere Karte bekannt?


    Mit einem Namen für den See tue ich mich seit Jahren schwer und nannte in mangels Ideen einfach „Grosser Binnensee“ oder sowas. Victoria-See finde ich jetzt nicht sooo prickelnd, vielleicht dann eher nach einem Protagonisten der MN-Welt, nicht der RL-Welt. Ihr wart zuerst da - hast du eventuell eine markante Person? Vielleicht sogar „Mehregaan-See“? Warum nicht?

    Mittlerweile ist die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division per Eisenbahn nach Aquilania, der Hafenmetropole des Schwarzen Hahns, transportiert worden. Dort wird das Infanterieregiment 4, verstärkt mit Artillerie und dem Lufteinsatzbataillon der 1. Division, in zwei Fähren verladen.

    Den vier Kampfgruppen der 2. Division folgen auf den Fuss Eisenbahnpionier-Abteilungen der Organisation ODIN. Im Akkord wird eine Eisenbahnlinie von Sperrfort West in die Mitte des eroberten Raumes vorgetrieben. Irgendwann in der Mitte soll sich die Linie dann verzweigen und zu den vier Basislagern der 2. Division führen. Im Endeffekt werden dort bald Hügelstädte entstehen.


    Der Schwarze Hahn ist in dieses Gebiet vorgestossen, um es für sich in Besitz zu nehmen.

    Statusmeldungen des Vormarsches im Rahmen der Operation STEPPENBRAND:



    Die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division ist mit sämtlichen vier Kampfgruppen nur wenige hundert Kilometer vorwärtsgekommen:


    Kampfgruppe Infanterieregiment 1 (Vorstoss in südöstliche Richtung) und Kampfgruppe Infanterieregiment 2 (Vorstoss in südwestliche Richtung) stehen vor einem Regenwald, der für Fahrzeuge undurchdringlich ist und sich gemäss Luftaufklärung hunderte Kilometer nach Süden fortsetzt.


    Kampfgruppe Infanterieregiment 3 und Kampfgruppe Infanterieregiment 4 (Vorstoss um die Südspitze des Grossen Binnensees herum ) stehen vor einem ausgedehnten Sumpfgebiet; die Luftaufklärung ergibt, dass es sich um das riesige Delta eine Flusses handelt, welcher in den Grossen Binnensee entwässert.


    Ein weiterer Vorstoss der Division erscheint nach den Bildern der Luftaufklärung als aussichtslos. Befehl: Die Division marschiert zurück nach Südwacht, reorganisert sich und hält sich für weitere Aufgaben bereit.



    Die 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division ist teilweise weit in unbekanntes Gebiet vorgestossen:


    Kampfgruppe Infanterieregiment 5 (Vorstoss in südliche Richtung) und Kampfgruppe Infanterieregiment 6 (Vorstoss in südwestliche Richtung) stehen am Ufer eines grossen Flusses, ohne diesen überqueren zu können.


    Kampfgruppe Infanterieregiment 7 ist sehr weit nach Westen vorgestossen und steht am Rande einer Sand- und Geröllwüste.


    Kampfgruppe Infanterieregiment 8 (Vorstoss in nordwestliche Richtung) steht ebenfalls am Rande einer Sandwüste.


    Ein weiterer Vorstoss der vier Kampfgruppen der 2. Division macht wenig Sinn; die Division hat die natürlichen Barrieren des Interessensraumes des Schwarzen Hahns erreicht. Befehl: Die vier Kampfgruppen errichten je ein Basislager, reorganisieren sich und halten sich für weitere Aufgaben bereit.

    Die Beobachter werden gefragt, ob sie beim Stab des Infanterieregiments 7 Rapax, Kommandeur Oberst Hans von Elgger, oder beim Stab der 2. Division, Kommandeur Oberstdivisionär Philippe de Toroge, mitgehen möchten. Sie können sich auch aufteilen. Ausserdem wird noch eine vorbereitete Erklärung zur Unterzeichnung vorgelegt, ein Haftungsausschluss für den Fall, dass einem Beobachter etwas geschehen sollte.

    Jeder Kampfgruppe fliegt eine Aufklärungsdrohne voraus und erkundet aus der Luft die vorgesehene Marschroute. Wobei von Strassen keine Rede sein kann; die Geländefahrzeuge einer Kampfgruppe der Schwarzhahnisten fahren einfach nebeneinander in einem Dutzend Kolonnen durch die Savanne. Immerhin werden dabei Höchstgeschwindigkeiten von 25 km/h erreicht. Die Infanteristen sind zwar eng auf Lastern zusammengepfercht, aber immer noch besser als marschieren.


    In der Luft sind auch die zwölf Leichtflugzeuge jeder Division. Sie bilden sechs Doppelpatrouillen, die das Zwischengelände zwischen den vorstossenden Kampfgruppen abfliegen und weit in die Tiefe des zu erobernden Raumes vordringen. Das Gebiet ist völlig unbekannt, doch rechnet man nicht, in den ersten Tagen auf staatliche Strukturen zu treffen, weil man sonst schon früher mit solchen Kontakt gehabt hätte. Was die Tiefe des Raumes betrifft, bleibt aber alles offen. Hier müssen die Luftpatrouillen erste Hinweise liefern.

    Vom Zwölferrat ist das Codewort für die Auslösung der Operation eingetroffen. In den frühen Morgenstunden setzen sich motorisierte Kolonnen der beiden eingesetzen Divisonen in Bewegung.


    Die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division stösst mit vier Kampfgruppen von Südwacht aus wie folgt vor:


    - Kampfgruppe Infanterieregiment 1 in südöstliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 2 in südwestliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 3 um die Südspitze des Grossen Binnensees herum Richtung Westen

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 4 um die Südspitze des Grossen Binnensees herum Richtung Nordwesten mit dem Ziel, sich mit den Angriffsspitzen der 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division zu verbinden.


    Die 2. Schwarzhahn-Freiwilligen-Division stösst mit vier Kampfgruppen von Sperrfort West aus wie folgt vor:


    - Kampfgruppe Infanterieregiment 5 in südliche Richtung mit dem Ziel, sich mit der Kampfgruppe Infanterieregiment 4 der 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Divsion zu vereinigen

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 6 in südwestliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 7 in westliche Richtung

    - Kampfgruppe Infanterieregiment 8 in nordwestliche Richtung

    Derweil wartet in Südwacht ganz im Südwesten des Schwarzhahnlandes die 1. Schwarzhahn-Freiwilligen-Divison ebenfalls auf das Codewort. Auch sie wird tief nach Westen vorstossen, muss vorher aber noch die Südspitze des Grossen Binnensees umrunden.

    Nach einiger Zeit kommt die Antwort, dass die Durchfahrt bewilligt wurde und kurz darauf setzt das Lotsenboot auf jedem der beiden Kriegsschiffe einen Lotsen ab. In der Mitte des Kanals, bei Centerfort, kann es zu einer Pause kommen, weil ungewöhnlich viel Eisenbahnverkehr über die dortige Brücke stattfindet und diese somit nur gelegentlich hochgeklappt werden kann, werden die Kapitäne von den Lotsen informiert.

    Nach einer ungemütlich langen Flugzeit landet der Hubschrauber. Die Männer sind sehr schweigsam und wirken irgendwie straffer. Der Leutnant steigt mit der Dame als letzter aus. Nun kann man erkennen, dass der Hubschrauber umgeben ist von einem Kranz von sechs turmähnlichen Städtchen und direkt neben einem siebten steht. Die Soldaten sind nun viel gespannter als vorher in der Savanne; sie verziehen keine Miene, haben ihre Läufe auf die unbekannte Frau gerichtet und wirken in jeder Hinsicht humorlos.


    Die Dame sieht, wie der Leutnant zu einem in der Nähe stehenden Zivilisten rennt, salutiert und irgendetwas meldet.

    Die Besatzungen der beiden leichten Kampfflugzeuge können keine grösseren Truppenansammlungen entdecken, welche auf einen das Schwarzhahnland gefährdenden Aufmarsch hindeuten. Offenbar läuft am Boden eine Counterinsurgency-Aktion ab. Das geht zwar den Schwarzen Hahn nichts an, deutet aber auf bürgerkriegsähnliche Zustände im nördlichen Nachbarland hin.


    Die Piloten haben genug gesehen und drehen ab Richtung Süden und Heimat.