Beiträge von Der Schwarze Hahn

    Dem Leutnant ist das Auftreten der "Dame" etwas zu forsch; gut möglich, dass sie damit ihre Unsicherheit zu überspielen versucht.


    Die Männer des Kommandos zeigen sich nach der ersten Verwunderung uninteressiert. Die waren bis auf die drei Jüngsten alle schon bei Raubzügen des Schwarzen Hahns dabei und nur das drakonische Militärstrafrecht des Schwarzen Hahns hat dort die Frauen vor ihnen geschützt. Dieser Tusse hätten sie schon gezeigt, was für Männer sie waren, aber die Aussicht, die nächsten zwölf Jahre in einem Disziplinarbataillon zu verbringen, wirkte abschreckend und mässigend auf die Männer. Nicht zuletzt, weil keiner jemanden kannte, der zwölf Jahre in so einer Einheit überlebt hätte. Der Leutnant muss natürlich den Gentleman spielen, kommen ja alle aus gutem Hause, diese Herren Offiziere. Ohne den Typen hätten der Frau auch keine versteckten Messer genützt.


    Der Leutnant hat im Hubschrauber neben der Frau Platz genommen und schreit gegen den Motorenlärm des mittlerweile gestarteten Hubschraubers die Frau an:


    Sie kennen den General de Sonnac, Madame?

    Dass in der Savanne niemand ohne Waffen herumläuft, ist jedem Schwarzhahnisten klar (das wäre ja praktisch ein Selbstmordversuch). Der Leutnant und seine Männer wären deshalb nur überrascht gewesen, wenn die Lady keine Schusswaffe dabei gehabt hätte. Und die Sache mit dem Kampfmesser zeugt von der Intelligenz der Frau - man kann ja nie wissen, auf wen man hier draussen trifft. Die Lady scheint von hier zu sein - oder in irgendeinem verfluchten Rattenloch sozialisiert worden zu sein.


    Sie können Ihr Messer wieder einstecken und brauchen auch die Hände nicht mehr hochzuhalten. Die Sporttasche erhalten Sie nach unserer Landung zurück. Folgen Sie uns! Los Männer, zurücfk zum Hubschrauber, Abmarsch!

    Der Soldat ist völlig überrascht, als ihm eine Sporttasche zufliegt, fängt diese aber auf und wirft einen fragenden Blick zu seinem Leutnant. Der ist ebenfalls perplex und durch das forsche und selbstbewusste Auftreten der Frau verunsichert. Aber er fängt sich rasch und nickt zwei stämmigen Männern zu, die sich der Frau in den Weg stellen. Erneut spricht der Offizier die Frau an:


    Madame, Sie verstehen, dass ich mich ans Protokoll halten muss. Und dass sieht bei überraschenden Begegnungen in der Savanne gewisse ... Abläufe ... vor. Tragen Sie Waffen auf sich ... Lady?

    Statt zu landen, verschwindet das Patrouillenflugzeug am Horizont.


    Eine Stunde später jedoch kann man Hubschrauberlärm vernehmen. Ein Transporthubschrauber landet ausserhalb einer praktischen Schussdistanz und entlädt Personen. 10 Minuten später nähern sich acht Männer mit Gewehren dem Auto. Dass nochmal soviele das Vorgehen der ersten Gruppe mit automatischen Waffen sichert, dürfte jedem klar sein, der etwas vom Militär versteht.


    Ein Mann spricht die Frau an:


    Hände hoch!

    Auf Strassen wird die Dame lange warten können - es gibt keine. Die ganze Savanne ist mit Autos befahrbar (theoretisch). Auf das auffällige Verhalten wird aber ein Patrouillenflugzeug aufmerksam, das beginnt, Kreise um das Auto zu fliegen.

    Alles, was ausserhalb der Hügelstädte des Schwarzen Hahns - in der sogenannten „Frontier“ - stattfindet, ist für diesen nur mässig interessant. Wo genau die Grenzen des Schwarzhahnlandes verlaufen, ist sowieso nur den wenigen Offizieren der Luftwaffe bekannt, die mit Drohnen oder in Leichtflugzeugen durch das Land patrouillieren. Sollten diese Offiziere hingegen einen Geländewagen im SHL entdecken, wäre dies ein Grund, sich den näher anzusehen. Ein Schwarzhahnist hat ausserhalb der Hügelstädte nichts verloren, weshalb es sich nur um einen Ausländer handeln könnte, der hier herumwildern oder spionieren will - also ein Angriffsziel.


    Weil das Land aber so gross ist, wäre es ein Zufall, einen einzelnen Geländewagen zu entdecken, umso mehr, wenn der Fahrer den Wagen geschickt zu tarnen weiss. Wovon man in Nerica eigentlich ausgehen darf.


    Karte

    Hallo zusammen


    Der Schwarze Hahn hat in Nerica einen Staat gegründet und möchte diesen auf der CartA eintragen lassen. Ein Antrag auf Reservierung wurde bereits von der CartA angenommen. Der Antrag auf Eintragung wird in den nächsten Tagen folgen.


    Turanien geniesst in diesem Zusammenhang wegen al-Bathía und Farnestan ein Vetorecht, worüber ich euch hiermit im Rahmen des Eintragungsprozesses Mitteilung mache.


    Gewünschter Kartenplatz:



    Link zur Webseite. Eine interne Karte besteht bereits.


    Link zum Forum


    Für allfällige Fragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

    Viel mehr als höchstens einmal am Tag ein mit 40 km/h passierender Eisenbahnzug wird der Fremde nicht beobachten. Und was innerhalb der Hügelstädte passiert, da muss er schon um Einlass bitten wie weiland Mister Burton in Büffelfurt, um etwas mitzubekommen. Und einen guten Grund für sein Hiersein nennen können. Wobei die Männer des Schwarzen Hahns unkompliziert sind - wenn dem Vogt der Stadt (oder seiner Frau) der Fremde gefällt, ist Abwechslung an diesem gottverlassenen Ort immer willkommen.

    Alles, was ausserhalb der Hügelstädte des Schwarzen Hahns - in der sogenannten „Frontier“ - stattfindet, ist für diesen nur mässig interessant. Wo genau die Grenzen des Schwarzhahnlandes verlaufen, ist sowieso nur den wenigen Offizieren der Luftwaffe bekannt, die mit Drohnen oder in Leichtflugzeugen durch das Land patrouillieren. Sollten diese Offiziere hingegen einen Geländewagen im SHL entdecken, wäre dies ein Grund, sich den näher anzusehen. Ein Schwarzhahnist hat ausserhalb der Hügelstädte nichts verloren, weshalb es sich nur um einen Ausländer handeln könnte, der hier herumwildern oder spionieren will - also ein Angriffsziel.


    Weil das Land aber so gross ist, wäre es ein Zufall, einen einzelnen Geländewagen zu entdecken, umso mehr, wenn der Fahrer den Wagen geschickt zu tarnen weiss. Wovon man in Nerica eigentlich ausgehen darf.

    Nach diesen Worten bläst der Hüne wieder sein Horn und die Elefanten trompeten los, wobei es fast den Anschein hat, dass die Tiere in die Menge der Gefangenen trampeln wollen. Die Wärter bekommen aber die Elefanten sogleich in den Griff. Die entstandene Furcht wird von den Soldaten des Schwarzen Hahns gezielt genutzt, um die Leute ordentlich, aber sehr zügig in die Stadt zurückzuführen. Dort erhalten die Gefangenen vorerst Hausarrest, bis sie von den ODIN-Männern und Frauen abgeholt und verhört werden.


    Gestützt auf diese Verhöre wird über die Gefangenen entschieden. Es werden Gruppen gebildet und diese werden in die 40 Savannen-Kleinstädte des Schwarzen Hahns verteilt, um ein Klumpenrisiko auszuschalten. Erst, wenn sich ein Gefangener als zuverlässig und in das Gefüge des Schwarzen Hahns völlig integriert erwiesen hat, darf er in eine der sieben Grossstädte im Westen am Grossen See reisen. Wobei dann eigentlich von einem Gefangenen keine Rede mehr sein kann, sondern von einem vollwertigen Mitglied des Schwarzen Hahns.

    Täglich kommt ein langer Transportzug mit den aus Tarkin City/Bengali mitgenommenen Menschen in Büffelfurt an. Die Menschen werden gefragt, wer zusammengehört und entsprechend werden in den sieben Hügelstädten Wohnungen zugewiesen. Die Menschen haben vorerst Zeit, sich von den vergangenen Ereignissen zu erholen. Irgendwann kommt kein Zug mehr und die Bewohner werden vor die Tore der Stadt in die Savanne geführt, ans Ufer des Grossen Krokodilsflusses. Soldaten des Schwarzen Hahns sperren das Gelände ab. Zwei offenbar gezähmte Elefanten flankieren ein hohes Podest aus Holz, auf welchem mehrere Personen stehen, darunter ein Mann mit einem langen Instrument, offenbar ein Horn, und eine schöne und stolze Frau.


    Der Mann (ein Hüne von Gestalt) bläst sein Horn, was offenbar das Zeichen ist, das Ruhe herrschen soll, weil die Frau sprechen will. Wie Donner rollt der gewaltige Klang des Horns durch die Savanne und die Elefanten stimmen mit ein und trompeten mit ihren Rüsseln. Auf ein Zeichen der Frau verstummt der Hornbläser und die Elefantenwärter schlagen mit Stäben den Tieren an die Ohren und plötzlich herrscht Ruhe und aller Augen sind auf die Frau gerichtet.

    Während der Bengali-Operation kommen ständig Transportflugzeuge mit erbeuteten Menschen und Sachwerten aus Tarkin City auf dem Flughafen an. Die Personen werden mit ihrem Gepäck zum Hauptbahnhof gebracht und in Personenwaggons verladen, welche in gemächlichem Tempo nach Osten fahren, durch eine menschenleere Savanne. Wie es mit ihnen weitergehen wird, werden sie am Ziel erfahren. Nur soviel: es erwartet sie eine bessere Zukunft. Ausserdem sollte es niemandem in den Sinn kommen, aus dem Zug zu springen; die Überlebenschancen in der Savanne für auf sich allein gestellte Menschen tendieren gegen null und für die Hyänen und Löwen wären sie eine einfache Beute. Natürlich gibt es Leute, welche die Warnungen in den Wind schiessen und es trotzdem versuchen, doch von denen hat niemand mehr etwas gehört.


    Das Ziel soll eine „Hügelstadt Büffelfurt“ sein, weit im Osten mitten in der riesigen Weite der Savanne. Dorthin tuckern mit 40 km/h die langen Züge mit den Bewohnern von Tarkin City.

    Wenn die Bengali-Streitkräfte nach dem Abzug des Schwarzen Hahns nach Tarkin City einsickern, werden sie feststellen, dass dort nicht mehr viel ist. Von den Einwohnern sind nur noch ein paar alte Leute vorhanden und selbst die Strassenhunde sind verschwunden. Zwar kommen aus irgendwelchen Verstecken Personen an die Oberfläche, aber das sind Ausnahmen. Tarkin City ist eine leer geplünderte Geisterstadt. Mit jedem Transportflugzeug, dass Truppen des Schwarzen Hahns gebracht hat, sind auf dem Rückweg Güter und Einwohner in das Land des Schwarzen Hahns ausgeflogen worden - unter dem offiziellen Titel der Evakuierung aus dem Kriegsgebiet an einen sicheren Ort, was ja durchaus auch richtig war.


    Die Einwohner von Tarkin City, deren Besitz, die Güter der Ophir-Gesellschaft und alles, was irgendwie verwertbar und trasportierbar war (plus die Strassenhunde, denn der Schwarze Hahn ist sehr tierlieb!) wurden ins Land des Schwarzen Hahns gebracht. Zurück blieb eine Geisterstadt.

    Das letzte Flugzeug mit der Nachhut startet und verschwindet am Horizont. Neben der Runway bleibt ein Handy, eine Gebrauchsanweisung zum Entschärfen der Sprengfallen mit dem Handy und eine Kiste Schnaps (mit dem Hinweis, den Schnaps erst nach erfolgter Entschärfung zu trinken).


    Dem Einsatzoffizier der valorischen Streitkräfte wird der vollständige Abzug des Schwarzen Hahns aus Bengali über Funk mitgeteilt.

    Die Masse der Verbände des Schwarzen Hahns sind mit den Transportmaschinen evakuiert worden. Um den Flugplatz herum ist das Gelände mit Hindernissen gespickt worden, die mit Sprengfallen versehen wurden. Ebenso wurden die Flugplatzgebäude vermint und die Gefangenen dort untergebracht.


    Ein gefangener Bengali wird über die Linien zu seinen Leuten geschickt mit Fotos und Lageplänen der Verminungen. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass der Schwarze Hahn abziehen will und dafür um eine Waffenruhe bittet. Sollte der Abzug gestört werden, wird die Nachhut des Schwarzen Hahn alles in die Luft jagen. Der Bengalikommandeur wird um Antwort gebeten.