Beiträge von Franz Back

    Ist der Einladung des Landeshauptmannes ebenfalls gefolgt und nimmt die Ernennungsurkunde entgegen.


    Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des turanischen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, die Verfassung und die Gesetze der Turanischen Föderation wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.

    Ok, verstehe. Ich werde das weitere Vorgehen hinsichtlich Valorien mit der Präsidentin abstimmen müssen, ich denke aber nicht das Sie etwas dagegen haben sollte.

    Wenn ich mit der Präsidentin gesprochen habe, werde ich Ihnen das weitere Vorgehen mitteilen.


    Franz trinkt erneut aus der Tasse.

    Franz gibt etwas Milch in seinen Kaffee und rührt kurz ehe er zu einem kurzen Schluck ansetzt


    Verstehe. Auch wenn der Marschall faktische der starke Mann ist, könnte der Großmarschall dennoch jederzeit, auch wenn es unwahrscheinlich sein mag, die Bemühungen zu einer Normalisierung der Beziehung zwischen der Föderation und Valorien zu nichte machen.

    Ich denke aber, von einer Normalisierung können beide Seiten nur profitieren.


    Würden Sie mich zur möglichen Unterredung nach Pressaq begleiten?

    Zwei Kaffee mit passender Menge Milch und Zucker werden kurze Zeit nach dem Wunsch von Hoog von einem Mitarbeiter gebracht.


    Sie hatten mir die Einladung aus Valorien weitergeleitet. Wie es mir scheint, möchte die dortige Militärregierung ihre Außenpolitik offener gestalten.

    Wie schätzen Sie diesen Wandel der Valorischen Regierung ein, als Experte. Wie sehr kann man dieser politischen Kampagne vertrauen?

    Das Ministerium übernimmt die Rechnung am Ende.

    Franz winkt schon mal den ihm bekannten Kellner herbei, der sich langsam aber sicher auf dem Weg zum Tisch macht.

    Vielen Dank Herr Präsident.


    Sehr geehrter Herr Präsident,

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,


    die Außenministerin, Frau Hakonsen, des Königreichs Nugensil besuchte uns um erste diplomatische Beziehungen mit der Föderation einzugehen.

    Als Ergebnis dieses Besuches darf ich Ihnen den vorgelegten Grundlagenvertrag vorstellen. Dieser ist wesentlich schlanker als vergleichbare Verträge, wie beispielsweise der mit dem Königreich Pottyland.

    Dieser Grundlagenvertrag ist mit dem Ziel verhandelt worden, zukünftig weitere Verträge hinsichtlich einer engeren kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu schließen. Insbesondere durch die Nähe zu Neuturanien bietet sich da sicherlich einiges an Zusammenarbeit zwischen der Föderation und dem Königreich Nugensil an.

    Das Außenministerium übermittelt dem Präsidenten Präsidenten der Nationalversammlung den Grundlagenvertrag und es wird die Aussprache beantragt.

    Grundlagenvertrag zwischen dem Königreich Nugensil und der Turanischen Föderation


    Ihre Exzellenz, die Ministerpräsidentin des Königreiches Nugensil und ihre Exzellenz, die Präsidentin der Turanischen Föderation sind zu der folgenden Vereinbarung gekommen:


    § 1 Gegenseitige Anerkennung und Zusammenarbeit


    1. Das Königreich Nugensil und die Turanische Föderation erkennen sich gegenseitig als souveräne Staaten an.


    2. Die Regierungen beider Staaten verpflichten sich, ihre Meinungsverschiedenheiten friedlich und diplomatisch zu lösen.



    § 2 Errichtung von Botschaften


    1. Die Unterzeichnerstaaten sind berechtigt, Botschafter auszutauschen. Botschafter genießen die nach dem Völkergewohnheitsrecht übliche diplomatische Immunität.


    2. Die Botschafter werden durch den Gaststaat benannt und vom zuständigen Verfassungsorgan des Gastgeberlandes akkreditiert.


    3. Der Gastgeberstaat stellt dem Gaststaat ein Botschaftsgelände zur Verfügung.



    § 3 Reise- und Warenfreiheit


    1. Beide Regierungen werden sich - unter Berücksichtigung von Einschränkungen, die sich aus nationalem Recht oder internationalen Verpflichtungen ergeben - dafür einsetzen, den freien Personen- und Warenverkehr zwischen ihren Staaten zu ermöglichen und zu fördern.



    § 4 Gültigkeit und Kündigung


    1. Diese Vereinbarung tritt nach Unterzeichnung durch die Exekutive der Unterzeichnerstaaten in Kraft.


    2. Die Regierungen vereinbaren, diese Vereinbarung nur im gegenseitigen Einvernehmen zu ändern oder aufzukündigen. Andernfalls kann sie von einer der Regierungen nur mit einer Frist von 14 Tagen gekündigt werden.


    Unterzeichner: