• Der Soldat blickt zunächst sehr überrascht und macht sich dann Notizen.


    Leutnant

    Sie uns geben genaue Zeitplan. Alle Details. Und sie sich melden in jeder Stadt bei Kommandantur, wenn ankommen. Zu Ihrer Sicherheit. Sie verstehen?


    Natürlich handelt es sich mitnichten um eine Sicherheitsmaßnahme für den ausländischen Journalisten. Vielmehr will man die internationale Presse möglichst lückenlos überwachen. Man weiß ja nie ...

  • Der Leutnant studiert den Plan und scheint einverstanden. Er füllt ein Formular in bathanischer Sprache und Schrift aus, stempelt es ab und reicht es Béthy. Der Journalist soll es, erläutert der Soldat in schlechtem Turanisch, der jeweiligen Kommandantur vorlegen. Der Reiseplan wandert derweil zu den Akten.

  • Béthy nimmt seinen Rollkoffer und verlässt polternd das Bureau.


    Au revoir, mon Lieutenant!


    Im Flur angekommen, zieht er sein Gepäckstück zum Ausgang und verabschiedet sich höflich von den Beamten am Empfang. Auf mehreren Umwegen, die seinen noch geringen Ortskenntnissen geschuldet sind, erreicht er schliesslich das Hotel.

  • Gleich nach Béthys polterndem Abgang kontaktiert der Leutnant seine Vorgesetzten. Eine Rundreise durch das ganze Land – noch dazu in die Konfliktregionen um Agadir und Herat – das riecht nach Ärger. Man müsse den Mann wohl unter Beobachtung halten.