Beiträge von Mullah Rahman

    Unter der Modschtahid-Führung haben die Bombenanschläge zwar keine Panik, aber doch hektische Betriebsamkeit ausgelöst. Man vermutet Muhamadi-Terroristen hinter der Tat. In den Städten unter Modschtahid-Kommando werden die bewaffneten Patrouillen verstärkt und zur Abschreckung vermeintliche Oppositionelle verhaftet.

    Der Oberste Islamische Rat Farnestans in Natul, der die schiitische Modschtahid-Bewegung repräsentiert, begrüßt die unerwartete Unterstützung aus al-Bathía. An sich zählt man das Militärregime in Samarkand zwar zu den "Ungläubigen". Aber getreu dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" könnte man sich mit Aswani und Co. durchaus arrangieren, wenn die nun verstärkt gegen radikale Sunniten auch in Farnestan vorgehen.

    Eine bedeutende Neuerung im Islamischen Imamat Farnestan kündigt sich an. Man munkelt, ein neues Gremium werde geschaffen, um die Phase des revolutionären Kampfes zu beenden und in eine fortgeschrittene Staatlichkeit einzutreten.

    Farnestan unter der Modschtahid-Bewegung




    Staatsname: Islamisches Imamat Farnestan
    Hauptstadt: Natul
    Staatsform: absolutistische schiitische Theokratie
    Staatsoberhaupt: Rahbar ("Führer") Mullah Rahman
    Regierung: Madschles-e Shora (Schura-Rat)
    Staatstragende Organisation: Nehzat-e Modschtahid-e mobarez*
    Beherrschtes Gebiet: ca. 180.000 km²
    Einwohner des beherrschten Gebiets: ca. 10 Mio.
    Währung: 1 Farni = 100 Shlag
    Höchste Feiertage: Opferfest, Fest des Fastenbrechens, Aschura




    * Bewegung der kämpfenden Geistlichen

    Ein Kommando der islamistischen Mudschtahid-i Mobarez überquert die Grenze von Farnestan nach al-Bathía. Sein Auftrag: grenznahe Orte überfallen und die Ungläubigen zurückdrängen.

    Mehr als zwei Jahre nach dem Grenzzwischenfall mehren sich die Hinweise, dass es sich bei dem damaligen Kommando mitnichten um abtrünnige Kämpfer der Modschtahid handelte, sondern um eine ganz andere Gruppe, die das Chaos in Farnestan und al-Bathía für ihre eigenen dunklen Zwecke nutzen will. Das beruhigt Mullah Rahman einerseits, da er seine Truppe offenbar doch unter Kontrolle hat. Andererseits ist aber über die verantwortliche Organisation noch nichts bekannt. Das ist dann doch wieder sehr beunruhigend!

    Der Pasdaran kann sich auch keinen Reim aus dem merkwürdigen Spruch machen. Er beschließt, den Vorfall der Führung zu melden und ordnet dann die Schließung sämtlicher Grenzen des Imamats an. Die Fremden sollen auf keinen Fall entkommen.

    Der Pasdaran-Offizier ist nun völlig verwirrt. Gab es nun eine Lieferung, wie die Einheimischen sagen, oder gab es keine, was der Ausländer behauptet? Der Offizier beschließt, die einheimischen Helfer noch einmal zu verhören.

    Pasdaran-Kämpfer

    Was heißt hier "verscheucht", Du Sohn einer räudigen Hündin? Unser Truppen haben die Aufgabe, das Islamische Imamat Farnestan gegen seine Feinde zu schützen. Wenn wir Euch fragen, was Ihr auf unserem Territorium zu suchen habt, und Ihr nicht die Wahrheit sagt, könnt Ihr froh sein, so glimpflich davongekommen zu sein! Aber zurück zum Thema: Eure Kontaktleute waren so freundlich, uns über den Zweck Eurer Anwesenheit zu unterrichten. Ihr hattet also doch eine Lieferung für uns...

    Der Verhörmensch befiehlt einem Untergebenen, das Handy heranzuschaffen. Als dieser zurückkommt, wählt der Pasdaran-Offizier Delsombreros Nummer. Es klingelt.

    Die Verhörspezialisten der Pasdaran sind sichtlich erstaunt. Für die Führung in Natul? Warum haben das die Ausländer nicht gesagt, als sie danach gefragt wurden?