Das alte EostreZentrum

  • Lange Zeit stand im Ortskern die Gebetsstätte der Eostrer, das EostreZentrum.Ihm stand der Örf vor, der die Gebetsstunden leitete und als Seelsorger fungierte. Nach dem Zusammenbruch des alten Somas dauerte es nicht lange, da konvertierten auffallend viele Eostrer zum Christentum oder wurden areligiös.


    Die Christen, katholisch , evangelisch oder anderer Prägung, übernahmen das EostreZentrum, installirten auf dessen Dach ein Kreuz und nutzen es seither für ihre Zwecke. Der Hasenstall im Innern des Gebetshauses verschwand ebenso wie vieles andere. Die wenigen verbliebenen Eostrer treffen sich in kleinsten Hauskreisen. Ob ihnen das Gebäude nboch gehört, wie manche sagen, ist allerdings unklar, da der Staat aus historischen Gründen lediglich die Baupflicht über das Dach hatte. Den Staat aber gibt es nicht mehr und die Kommune hat sich traditionell lediglich um die jetzt nicht mehr vorhanden Hasendevotionalien gekümmert.


    Wöchentlich wechslnd hält ein katholischer Priester die die Andacht und ein evangelischer Geistlicher den Gottesdienst. Gelegentlich schaut ein alter pensionierter Pfarrer vorbei und feiert die Messe.



    (Quelle/ Lizenz: https://ka.stadtwiki.net/Datei:Stephanienbad.jpg )



  • Einige radikale Anhänger des "Neuen Soma" marschieren am EostreZentrum auf und fordern die Rückkehr des Hasen. "Weg mit dem Kreuz!", skandieren sie immer wieder.

  • fehlt jetzt nur noch dass irgendwer "Freiheit für die Fische" ruft


    denkt sich der Bürgermeister, äußert sich aber nicht weiter zu den Vorkomnissen.

  • In der Nacht klettert ein Unbekannter in einer leichtsinnigen waghalsigen Aktion aufs Dach des Gebäudes und demoliert das Kruz. Er schafft es jedoch nicht, es ganz zu entfernen, bevor er wieder verschwinden muss

  • Hört von dem Hasen-"Anschlag" und muss lachen. Eigentlich sind ihm solche heimlichen Aktivitäten zuwider, aber in diesem Fall zieht er den Hut vor soviel Kreativität.

  • Auf dem Vorplatz veranstalten überzeugte Anhänger des alten Glaubens eine Feststunde und begehen damit – zunehmend lautstark – das traditionelle Hasenfest.

  • Der OrtsÖrf kommt hinzu und fordert die Feiernden auf, die Feier außerhalb des Christenraumes zu feiern.Er selbst der einzige Ansprechpartner für die Feier, denn nur er und der OberOrf sind in Verbindung mit dem Heiligen Hasen

  • Alles ist vorbereitet. Vor dem (alten) Eostrzentrum ist über Nacht eine Bühne errichtet worden, alles ist gelb-weiß geschmückt und ein Banner ist aufgespannt mit der Aufschrift "SOMA IST HEIL" . Auf einbem Plakat wird der Grund für die Veranstaltung genannt: Egomar vom Weinberg wird an diesen wohligen Tag zum neuen OberÖrf gekürt. Man wartet nur noch auf die Ankunft des neuen Religionsführers

  • eine Gruppe von etwa 30 Menschen skandiert lauthals Egomars Namen. Einer hat ein selbstgebasteltes Plakat dass Egomar in einem OberÖrfgewand zeigt

  • Sieht ihn einen Moment lang durchdringend an.


    Soma ist Heil!


    Dann betritt er die Bühne und wendet sich an seine Anhänger.


    Freunde des ewigen Soma! Freunde des Großen Hasen! Kameraden!

    Ihr habt gehört, was Slezsko plant. Ihr habt gehört, dass man unser ewiges Soma annektieren will. Dass man uns unsere Freiheit rauben will!

    Vor 15 Jahren haben schlesische Milizen schon einmal versucht, unser Land zu zerstören. Ihr erinnert Euch! Ihr wisst, was damals geschehen ist: Der Krieg, der Terror, der tausendfache Tod, der über unser Volk gekommen ist. Wir werden nie vergessen, was Slezsko uns damals angetan hat. Das Alte Land liegt seither in Ruinen!

    Jetzt will Slezsko sein Werk von damals vollenden. Soma soll endgültig getilgt werden.

    Wollen wir das zulassen?